Ein Bahá'i Sein heißt einfach, die ganze Welt lieben, die ganze Menschheit lieben und sich bemühen, ihr zu dienen, für den allgemeinen Frieden und die allgemeine Brüderlichkeit zu arbeiten.

-Abdu'l-Bahá-

Als Abdu´l-Bahá einmal gefragt wurde: „Was ist ein Baha'i?“ antwortete Er: „Ein Baha'i sein heißt einfach, die ganze Welt lieben, die ganze Menschheit lieben und sich bemühen, ihr zu dienen, für den allgemeinen Frieden und die allgemeine Brüderlichkeit zu arbeiten.“ Bei anderer Gelegenheit kennzeichnete Er einen Baha'i „als einen Menschen, der in seiner Lebensführung alle menschliche Vollkommenheit aufweist“. In einer Seiner Ansprachen in London sagte Er, ein Mensch könne ein Baha'i sein, selbst wenn er den Namen Baha'u'llah noch nie gehört habe. Er fügte hinzu:

„Der Mensch, der nach den Lehren von Baha'u'llah lebt, ist schon ein Baha'i. Andererseits kann jemand sich fünfzig Jahre lang Baha'i nennen, wenn er aber das Leben eines Baha'i nicht lebt, dann ist er kein Baha'i. Ein häßlicher Mensch mag sich selbst schön nennen, aber er täuscht niemanden, und ein schwarzer mag sich selbst weiß nennen, doch auch er vermag niemanden als sich selbst zu täuschen.“

Ein Mensch, der Gottes Botschaften nicht kennt, gleicht einer Pflanze, die im Schatten wächst. Obschon sie die Sonne nicht kennt, ist sie doch völlig von ihr abhängig. Die großen Offenbarer sind geistige Sonnen und Baha'u'llah ist die Sonne dieses „Tages“, an dem wir leben. Die Sonnen der früheren Tage haben die Welt erwärmt und belebt, und hätten diese Sonnen nicht geschienen, so würde die Erde jetzt kalt und tot sein; aber nur der Sonnenschein von heute ist imstande, die Früchte zum Reifen zu bringen, welche die Sonnen der früheren Tage ins Leben riefen.

Wie wird man Baha´i?

Der Weg, wie Menschen Baha´i werden ist sehr unterschiedlich.

Einige wachsen in Baha´i Familien auf und lernen so den Glauben kennen. Den bewussten Schritt, sich als Baha´i zu erklären, kann jeder Mensch jedoch erst mit frühstestens 15 Jahren setzen.

Viele Menschen wachsen mit einem Glauben auf, der in ihrem Land verbreitet ist oder in ihrer Familie, bzw. schon bei ihrer Geburt, festgelegt ist. Durch die selbständige Suche nach Wahrheit bzw. durch eingenständiges Denken und nicht bloßes Nachahmen von Traditionen, und manchmal auch durch "Zufälle" (wie Begegnungen mit Baha´ís, TV Sendungen oder Veranstaltungen)  und ein offenes, vorurteilsfreies Herz gelangen viele Menschen mit den Lehren Baha´u´llahs in Berührung und viele Menschen finden darin das, wonach sie bewusst oder unbewusst gesucht haben.

Manchmal empfinden Menschen beim Kennenlernen der Lehren als ob sie schon ihr Leben lang Bahaí gewesen wären. Hat man die Glaubenslehren mit Herz & verstand geprüft und anerkennt Baha´u ´llah als Gottesoffenbarer für dieses Zeitalter an, steht einer ofiziellen Erklärung als Baha´i eigentlich nichts mehr im Wege..

Hierbei gibt es kein Ritual, sondern  diese "Erklärung" beschränkt sich lediglich auf das Ausfüllen eines Kärtchens, wodurch man alle administrativen Rechte erhält (Teilnahme an den Wahlen, Erhalt aller Einladungen zu 19 Tagefesten, Feiern etc.).   

Oft bekommen Menschen durch diesen Glauben ein völlig neues, positiveres, Bild von "Religion", denn manchmal scheint es, dass es besser wäre, ohne Religion zu leben, in deren Nahmen so viel Übles passiert. Jedoch waren es zu allen Zeiten die Stifter der Religionen, die einzig und allein diese Kraft hatten, die Menschen auf einen neuen Pfad zu bringen.

Durch den Eintritt in die Glaubensgemeinschaft verpflichtet man sich zu nichts, eine "Kirchensteuer" gibt es nicht. Spenden sind freiwillig. Ein Austritt ist jederzeit möglich.  

Die Gläubigen, fügte Er hinzu, müssen ihren Glauben im täglichen Leben erkennbar machen, so dass die Welt das aus ihren Gesichtern leuchtende Licht sehen kann.
„Ein strahlendes, glückliches Antlitz erfreut die Menschen, denen wir begegnen. Wenn ihr traurig seid und an einem lachenden Kind vorbeigeht, hört das Kind beim Anblick eures traurigen Gesichtes auf zu lachen, ohne zu wissen warum. An einem trüben Tag wird der dünnste Sonnenstrahl gepriesen. Also sollten die Gläubigen lächelnde, glückliche Gesichter wie Sonnenschein im Finstern haben. Möge das Licht der Wahrheit und Aufrichtigkeit aus ihnen leuchten, damit alle, die sie sehen, erkennen, dass ihr Wort, sei es in der Arbeit oder beim Vergnügen, ein Wort ist, auf das man vertrauen und sich verlassen kann.
Vergesst euer Selbst und wirkt für die ganze Menschheit. Denkt immer daran, dass ihr für die ganze Welt arbeitet, nicht für eine Stadt oder selbst für ein Land, denn wo wir alle Brüder sind, ist auch jedes Land eines jeden Heimatland.
Vor allem aber denkt daran, was Bahá’u’lláh über Klatsch und üble Nachrede lehrt. Geschichten, die über andere weitererzählt werden, sind selten gut. Eine schweigsame Zunge birgt die geringste Gefahr. Sogar das Gute kann schaden, wenn es zur falschen Zeit oder zur falschen Person gesagt wird.“
Abdu´l-Bahá
 

Zitat der Woche

"Strebt danach, dass eure Taten tagtäglich wundervolle Gebete seien. Wendet euch zu Gott, und versucht immer, zu tun, was recht und edel ist. Unterstützt die Armen, richtet die Gefallenen auf, gebt den Bekümmerten Trost, bringt Heilung für die Kranken, stärkt die, die in Ängsten sind, befreit die Unterdrückten, macht den Hoffnungslosen Hoffnung und beschützet die Verlassenen!" 'Abdu'-Bahá


 

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