Aus den Bahaí Schriften

In den Augen Gottes ist der beste Weg, Ihn zu verherrlichen,
die Erziehung der Kinder und ihre Bildung in allen Vollkommenheiten der Menschheit. Keine edlere Tat ist denkbar.
Abdu'l-Baha

O Volk Gottes! Befasst euch nicht rastlos mit eueren eigenen Belangen! Lasst euere Gedanken fest auf das gerichtet sein, was das Glück der Menschheit wiederherstellen und der Menschen Herzen und Seelen heiligen wird."

Bahá'u'lláh

Manche Männer und Frauen freuen sich über ihre erhabenen Gedanken, doch wenn diese Gedanken nie in die Ebene der Taten kommen, bleiben sie zwecklos: die Macht des Denkens hängt, von dessen Äußerung in Taten ab.

Abdu'l-Bahá (Ansprachen in Paris)

Die Musik wurde bei einigen östlichen Völkern als verwerflich angesehen, aber in diesem neuen Zeitalter hat das Licht der Offenbarung in Seinen heiligen Sendbriefen besonders dargelegt, daß Musik, gesungen oder gespielt, geistige Nahrung für Herz und Seele ist.

Abdu´l-Bahá

Laßt nicht Verschiedenheiten der Meinung oder Mannigfaltigkeit des Denkens euch von eurem Nebenmenschen trennen oder in euren Herzen zur Ursache von Wortstreit, Haß und Hader werden. 
Forschet vielmehr fleißig der Wahrheit nach und machet alle Menschen zu euren Freunden. 

Abdu´l-Bahá

O Du mitleidvoller Gott, Du, der Du freigebig bist und dazu die Macht hast! Wir sind Deine Diener im Schutze Deiner Vorsehung. Wirf einen Strahl Deiner Gunst auf uns. Gib unseren Augen Licht, unseren Ohren Gehör, unseren Herzen Verständnis und Liebe. Erfreue und beglücke unsere Seelen durch Deine frohen Botschaften. O Herr! Zeige uns den Pfad Deines Königreiches und belebe uns mit dem Odem des Heiligen Geistes. Schenke uns ewiges Leben und verleihe uns immerwährende Ehre. Vereinige die Menschheit und erleuchte die Menschenwelt. Laß uns alle Deinem Pfade folgen, nach Deinem Wohlgefallen trachten und die Geheimnisse Deines Königreiches erforschen. O Gott! Vereinige uns alle und verbinde unsere Herzen mit Deinem unauflöslichen Band. Wahrlich, Du bist der Gebende, Du bist der Gütige und Du bist der Allmächtige.

(ABDU'L-BAHÁ - US Prayers 1982 p.101)

 
"Der ist wirklich ein Mensch, der sich heute dem Dienst am ganzen Menschengeschlecht hingibt. Das Höchste Wesen spricht: Selig und glücklich ist, wer sich erhebt, dem Wohle aller Völker und Geschlechter der Erde zu dienen. An anderer Stelle hat Er verkündet: Es rühme sich nicht, wer sein Vaterland liebt, sondern wer die ganze Welt liebt. Die Erde ist nur ein Land, und alle Menschen sind seine Bürger." 
Bahá'u'lláh 

Auch sollte der Sucher üble Nachrede als schwere Verirrung betrachten und sich von ihrem Einfluß fernhalten, denn üble Nachrede verlöscht das Licht des Herzens und erstickt das Leben der Seele. Baha´u ´llah

Tausend Türen tut Er auf, wo der Mensch außerstande ist, sich auch nur eine vorzustellen.

Baha'u'llah

Ruhm sei Dir, o Gott, für Deine Offenbarung der Liebe zur Menschheit. O Du, der Du unser Leben bist und unser Licht, führe Deine Diener auf Deinen Pfad, mache uns reich in Dir und frei von allem außer Dir.
O Gott, lehre uns Deine Einzigkeit und laß uns Deine Einheit erkennen, so daß wir niemanden schauen außer Dir. Du bist der Barmherzige, der Spender reicher Gaben.
O Gott, entzünde in den Herzen Deiner Geliebten das Feuer Deiner Liebe, auf daß es die Gedanken an alles außer Dir verzehre.
Offenbare uns, o Gott, Deine erhabene Ewigkeit - daß Du immer warst und immer sein wirst und daß es keinen Gott gibt außer Dir. Wahrlich, in Dir werden wir Trost und Kraft finden.
(BAHÁ'U'LLÁH)

O Gott! Erquicke und erfreue meinen Geist. Läutere mein Herz. Entflamme meine Kraft. Alles lege ich in Deine Hand. Du bist mein Führer und meine Zuflucht. Ich will nicht mehr traurig und bekümmert, sondern glücklich und fröhlich sein. O Gott, Angst soll mich nicht länger plagen und Sorge mich nicht quälen. Ich will nicht bei den Widrigkeiten dieses Lebens verharren.
O Gott! Du meinst es besser mit mir als ich selbst. Ich weihe mich Dir, o Herr.
(ABDU'L-BAHÁ)

Meide Sorge und Gram, sie schaffen schwere Übel.

Sprich: Neid zernagt den Körper, Zorn verbrennt die Leber. Meide beides, wie ihr den Löwen meidet.

(aus: Baha’u’llah - Die Tafel an einen Arzt )

O mein Herr! Laß Deine Schönheit meine Speise sein, Deine Gegenwart mein Trank, Dein Wohlgefallen meine Hoffnung, Dein Lobpreis meine Tat, das Gedenken Deiner mein Gefährte und die Macht Deiner Herrschaft mein Beistand, Deine Wohnung mein Heim, und meine Wohnstatt ein Ort, den Du heiligst über die Grenzen, denen gesetzt, die wie durch einen Schleier von Dir getrennt sind.
Du bist wahrlich der Allmächtige, der Allherrliche, der Gewaltigste.
(BAHÁ'U'LLÁH)

Sei nicht Sklave, sonder Herr deiner Stimmungen. Bist du aber so verärgert, so gedrückt, so wund, daß dein Geist selbst im Gebet nicht Erlösung und Ruhe findet, so gehe eilends hin und bereite einem Geringen, einem Bekümmerten, einem schuldigen oder unschuldig Leidenden - eine Freude! Opfere dich, deine Gabe, deine Zeit, deine Ruhe einem anderen, einem, dem mehr als dir auferlegt ist - und deine unglückliche Stimmung löst sich auf in gottselige, gottzufriedene Ergebung.
(Bahai Religion)

O Völker der Welt! Gebt alles Böse auf und haltet fest, was gut ist. Strebt danach, der ganzen Menschheit leuchtende Beispiele zu bieten und Wahrzeichen der göttlichen Tugenden unter den Menschen zu sein. Wer sich aufmacht, Meiner Sache zu dienen, sollte Meine Weisheit offenbaren und alle Mühe darauf wenden, die Unwissenheit von der Erde zu verbannen. Seid einig in der Beratung, seid eins im Denken. Lasst jeden Morgen besser sein als den Abend davor und jeden neuen Tag reicher werden als den gestrigen. Des Menschen Vorzug liegt im Dienst und in
der Tugend, nicht im Prunk des Wohllebens und des Reichtums. Habt acht, dass eure Worte rein sind von eitlem Wahn und weltlichen Lüsten und eure Taten von List und Argwohn. Vergeudet nicht den Reichtum eures kostbaren Lebens im Verfolg böser, verderbter Neigung, noch Lasst eure Mühe völlig in der Förderung eurer eigenen Interessen aufgehen. Seid großzügig in Tagen der Fülle und geduldig in der Stunde des Verlustes. Auf Not kommt Erfolg, und Jubel folgt dem Wehe. Nehmt
euch in acht vor Faulheit und Müßiggang, haltet euch an das, was der Menschheit, ob jung oder alt, hoch oder niedrig, Nutzen bringt. Hütet euch, das Unkraut des Zwistes unter die Menschen zu säen oder die Dornen des Zweifels in reine, strahlende Herzen zu pflanzen. 
Bahá’u’lláh, Botschaften aus ´Akká 9:4

>Alle Religionen lehren, dass wir einander lieben und unsere eigenen Fehler herausfinden sollten, bevor wir uns erkühnen, die Fehler anderer zu verdammen, und dass wir uns nicht über unseren Nächsten erheben dürfen<
Bahá'í-Schriften 

Das Wesen des Glaubens ist es, wenig Worte zu machen und eine Fülle von Taten aufzuweisen.
( Bahá'í Schriften ) 

In der Vergangenheit wurde die Welt durch Gewalt regiert, und der Mann herrschte aufgrund seiner stärkeren und mehr zum Angriff neigenden körperlichen und verstandesmäßigen Eigenschaften über die Frau. Aber schon neigt sich die Waage, Gewalt verliert ihr Gewicht, und geistige Regsamkeit, Intuition und die geistigen Eigenschaften der Liebe und des Dienens, in welchen die Frau stark ist, gewinnen an Einfluß. Folglich wird das neue Zeitalter weniger männlich und mehr von den weiblichen Leitbildern durchdrungen sein, oder genauer gesagt, es wird ein Zeitalter sein, in dem die männlichen und weiblichen Elemente der Kultur besser ausgeglichen sein werden.

Abdu´l-Bahá

Erzieht eure Kinder von den frühesten Tagen an, unendlich zart und liebevoll 
zu Tieren zu sein. Ist ein Tier krank, lasst die Kinder es zu heilen versuchen; 
ist es hungrig, lasst sie es füttern; ist es durstig, lasst sie es tränken; ist es schwach, lasst sie dafür sorgen, dass es ausruht. 
Abdu'l Baha 

"Der Mensch muß das Licht lieben, gleichgültig, woher es kommt. Er muß die Rose lieben, gleichgültig, in welchem Boden sie wächst. Er muß ein Sucher nach Wahrheit sein, gleichgültig, aus welcher Quelle sie fließt. Abhänglichkeit zur Lampe ist nicht Liebe zum Licht." 
Abdu'l-Bahá 

"Der Anfang jeder großen Religion war rein. Aber die Priester bemächtigten sich der Gemüter der Menschen und füllten sie mit Dogmen und Aberglauben, so dass die Religion allmählich verfälscht wurde. Ich komme nicht, um eine neue Religion zu lehren. Mein einziger Wunsch ist, mit Gottes Hilfe und Gnade den Weg zum Großen Licht zu weisen." 

(Abdu´l-Baha, Ansprachen in London)

..und vergrößere die Fehler anderer nicht, damit deine eigenen Fehler nicht groß erscheinen. 
Wünsche keinem Menschen Erniedrigung, damit deine eigene Niedrigkeit nicht offenkundig werde. 

Alsdann verbringe deine Lebenstage, die weniger sind als ein flüchtiger Augenblick, mit makellosem Gemüt, unbeflecktem Herzen, reinen Gedanken und geheiligtem Wesen,damit du die irdische Hülle frei und zufrieden ablegen, 
zum mystischen Paradiese Zuflucht nehmen und im ewigen Königreiche wohnen kannst immerdar. 
Baha'u'llah, Die Verborgenen Worte, p. s.43 

Entzündet, wann immer ihr könnt, bei jeder Begegnung eine Kerze der Liebe, erfreut und ermutigt mitfühlend jedes Herz. 
Abdu'l-Baha

 
Denkt zu allen Zeiten daran, wie ihr jedem Glied der Menschheit einen Dienst erweisen könnt. Schenkt Abneigung und Zurückweisung, Geringschätzung, Feindseligkeit und Ungerechtigkeit keine Beachtung: Tut das Gegenteil. Seid aufrichtig freundlich, nicht nur dem Anschein nach. 
Abdu'l-Baha 

Als erstes musst du nach Geistigkeit dürsten; dann lebe das Leben! Lebe das Leben! Lebe das Leben! Um diesen Durst zu bekommen, denke über das Leben nach dem Tode nach. Studiere die heiligen Worte. 
Lies deine Bibel, lies die heiligen Bücher und studiere besonders die heiligen Aussagen Bahá'u'lláhs. 
Gebet und Meditation – nimm dir für beide viel Zeit. Dann wirst du diesen großen Durst spüren, und nur dann kannst du anfangen, das Leben zu leben! 
'Abdu'l-Bahá 

Eine Manifestation Gottes gleicht der Sonne, welche verschiedene 
Aufgangspunkte hat. Die Aufgangspunkte ändern sich, aber die Sonne 
bleibt immer dieselbe. Die Lampen sind verschieden, aber das Licht ist 
immer das gleiche. 
Abdu'l Baha 

"Hütet euch, hütet euch, daß ihr nicht ein Herz beleidigt! Hütet euch, hütet euch, daß ihr nicht eine Seele verletzt! Hütet euch, hütet euch, daß ihr gegen niemanden unfreundlich handelt! Hütet euch, hütet euch, daß ihr nicht für ein Geschöpf zur Ursache der Hoffnungslosigkeit werdet!" 
Abdu'l-Bahá

 
Alle Religionen lehren, dass wir einander lieben und unsere eigenen Fehler herausfinden sollten, bevor wir uns erkühnen, die Fehler anderer zu verdammen, und dass wir uns nicht über unseren Nächsten erheben dürfen. Wir müssen auf der Hut sein, uns nicht zu erhöhen um nicht erniedrigt zu werden. 
(Abdu'l-Baha, ANSPRACHEN IN PARIS) 

Das Licht eines guten Charakters überstrahlt die Sonne und ihren Glanz. Wer ihn erlangt, gilt als Juwel unter den Menschen. Ruhm und Aufschwung der Welt hängen völlig davon ab.

Bahá'u'lláh

Alle Menschen wurden erschaffen, eine ständig fortschreitende Kultur voranzutragen. Der Allmächtige bezeugt Mir: Wie die Tiere auf dem Felde zu leben, ist des Menschen unwürdig. Die Tugenden, die seiner Würde anstehen, sind Geduld, Erbarmen, Mitleid und Güte für alle Völker und Geschlechter der Erde.

Bahá'u'lláh

Die unvollkommene Seele ist ichsüchtig und denkt nur an ihr eigenes Wohl. 
Aber wenn sich ihre Gedanken ein bisschen weiten, beginnt sie, an das Wohl und die Bequemlichkeit ihrer Familie zu denken. 
Wenn die Vorstellungen noch weiter gerichtet sind, kümmert sich der Mensch um das Glück seiner Mitbürger. 
Und wenn er noch weiter denkt, hat er den Ruhm seines Landes und seiner Rasse im Sinn. 
Wenn jedoch die Gedanken und Einsichten sich im höchsten Grade weiten, die Stufe der Vollkommenheit erreichen, wird sich der Mensch die Erhöhung des Menschengeschlechts angelegen sein lassen. 
Er wünscht dann allen Menschen das Beste und müht sich um Wohlergehen und Wohlfahrt aller Länder. Das ist ein Zeichen der Vollkommenheit. 
Abdul-Baha 

 
Es ist klar und einleuchtend, dass alle Menschen nach ihrem leiblichen Tode den Wert ihrer Taten abschätzen und alles erkennen werden, was ihre Hände bewirkt haben, Ich schwöre bei der Sonne, die über dem Horizonte göttlicher Macht strahlt! Wer dem einen, wahren Gott folgt, wird, wenn er aus diesem Leben scheidet, unbeschreibliche Freude und Fröhlichkeit empfinden, während jene, die im Irrtum leben, von Furcht und zittern ergriffen und von einer Bestürzung erfüllt sein werden, die nichts übertreffen kann. 
Baha'u'llah, Ährenlese 86:4

Bürdet keiner Seele eine Last auf, die ihr selber nicht tragen wollt, 
und wünscht niemandem, was ihr euch selbst nicht wünscht. Dies ist Mein 
bester Rat für euch, wolltet ihr ihn doch beherzigen. 
Baha'u'llah 

"Eine Grundvoraussetzung für diese Einheit der Herzen, so haben Bahá´u´lláh und ´Abdu´l-Bahá immer wieder betont, ist es, dass wir dem natürlichen Hang widerstehen, unsere Aufmerksamkeit auf die Fehler und Schwächen anderer zu richten und nicht auf unsere eigenen. Jeder von uns hat nur ein einziges Leben zu verantworten, und das ist sein eigenes. Jeder ist unmeßbar weit davon entfernt, "vollkommen" zu sein,...... 
.. die Aufgabe, unser eigenes Leben und unseren eigenen Charakter zu vervollkommenen, erfordert unsere ganze Aufmerksamkeit, Willenskraft und Energie. Wenn wir unsere Aufmerksamkeit und Energie auf Bemühungen verwenden, an anderen herumzubessern und ihre Fehler zu korrigieren, vergeuden wir kostbare Zeit. Wir sind wie Pflüger, von denen jeder sein Gespann zu führen und seinen Pflug zu lenken hat. Um seine Furche gerade zu halten, muß jeder seinen Blick auf sein Ziel richten und sich auf seine eigene Aufgabe konzentrieren. Wenn er da- oder dorthin schaut, um zu sehen, wie Hans und Gustav zurechtkommen, um ihre Arbeit zu kritisieren, dann wird seine Furche bestimmt krumm werden." 
Shogi Effendi, Aus: "Zum Wirklichen Leben" 

O Sohn des Geistes! Von allem das Meistgeliebte ist Mir die Gerechtigkeit. Wende dich nicht ab von ihr, wenn du nach Mir verlangst, und vergiss sie nicht, damit Ich dir vertrauen kann. Mit ihrer Hilfe sollst du mit eigenen Augen sehen, nicht mit denen anderer, und durch eigene Erkenntnis Wissen erlangen, nicht durch die deines Nächsten. Bedenke im Herzen, wie du sein solltest. Wahrlich, Gerechtigkeit ist Meine Gabe und das Zeichen Meiner Gnade. So halte sie dir vor Augen.

Baha´u llah

 
Die Menschheit gleicht einem Vogel mit seinen zwei Schwingen: die eine ist 
das männliche, die andere das weibliche Geschlecht. Sofern nicht beide 
Schwingen stark sind und durch eine gemeinsame Kraft bewegt werden, kann 
sich der Vogel nicht himmelwärts schwingen. Dem Geiste dieses Zeitalters 
entsprechend müssen die Frauen Fortschritte machen und ihre Aufgaben in 
allen Zweigen des Lebens erfüllen, um den Männern gleichzukommen. Sie müssen 
auf die gleiche Höhe gelangen wie die Männer und sich gleicher Rechte 
erfreuen. 

Abdu'l Baha
 
Die Propheten und Boten Gottes wurden zu dem einzigen Zweck herabgesandt, 
die Menschheit auf den geraden Pfad der Wahrheit zu führen. Ihre Offenbarung 
hat den Zweck, alle Menschen zu erziehen, damit sie zur Todesstunde in 
größter Reinheit und Heiligkeit, in völliger Loslösung zum Throne des 
Höchsten aufsteigen. Das Licht, das diese Seelen ausstrahlen, bewirkt den 
Fortschritt der Welt und den Aufstieg ihrer Völker. Sie sind wie Sauerteig,
der die Welt des Seins durchdringt, und bilden die Lebenskraft, welche die 
Künste und Wunder der Welt zustande bringt. Durch sie regnen die Wolken ihre 
Segensgaben auf die Menschen nieder, bringt die Erde ihre Früchte hervor. 
Alle Dinge haben zwangsläufig eine Ursache, eine treibende Kraft, einen 
belebenden Grund. Diese Seelen, Sinnbilder der Loslösung, haben der Welt des 
Daseins den höchsten belebenden Antrieb gegeben und werden ihn auch 
weiterhin geben. 

Baha'u'llah 

Bei der Gerechtigkeit des Herrn! Ihr seid erschaffen, einander Liebe zu 
bezeigen, nicht Eigensinn und Groll. Seid nicht stolz auf eure 
Eigenliebe, sondern auf die Liebe zu euren Mitgeschöpfen. Rühmt euch 
nicht der Liebe zu eurem Vaterland, sondern der Liebe zur ganzen 
Menschheit. Lasst euer Auge keusch, eure Hand getreu, eure Zunge wahr und euer Herz licht sein. 
Baha'u'llah 

Suche die Wahrheit, und die Wahrheit wird dir Freiheit bringen. 
So werden wir die Wahrheit in allen Religionen erblicken, denn die Wahrheit ist in allen, und alle Wahrheit ist nur eine! 
Abdu'l-Baha 1911 in ANSPRACHEN IN PARIS 

O Gott, mein Gott! Du bist meine Hoffnung und mein Geliebter, mein höchstes Ziel und mein Verlangen! In tiefer Demut und völliger Hingabe bitte ich Dich, mache mich zum Minarett Deiner Liebe in Deinem Lande, zur Leuchte Deines Wissens unter Deinen Geschöpfen und zu einem Banner göttlicher Großmut in Deinem Reiche.
Zähle mich zu solchen Deiner Diener, die von allem losgelöst sind außer Dir, die geheiligt sind von den vergänglichen Dingen dieser Welt, gefeit gegen die Einflüsterungen der Vertreter eitlen Wahns.
Weite mein Herz vor Freude durch den Geist der Bestätigung aus Deinem Königreich und mache meine Augen strahlend durch den Anblick der Scharen göttlichen Beistands, die in Reihen aus dem Reiche Deiner allmächtigen Herrlichkeit auf mich niedersteigen.
Du bist wahrhaftig der Allmächtige, der Allherrliche, der Allgewaltige.
(ABDU'L-BAHÁ)

O Herr! Zu Dir nehme ich Zuflucht und auf Deine Zeichen richte ich mein Herz.
O Herr! Ob auf Reisen oder zu Hause, in meinem Beruf oder bei meiner Arbeit, setze ich all mein Vertrauen in Dich.
So gewähre mir Deine allgenügende Hilfe und mache mich von allem unabhängig, o Du, der Du unübertroffen bist in Deinem Erbarmen.
Lasse mir meinen Anteil zukommen, o Herr, wie es Dir gefällt, und mache mich zufrieden mit dem, was Du für mich verordnest.
Dein ist die unumschränkte Befehlsgewalt.
(BÁB)

Dein Name ist meine Heilung, o mein Gott, Dein Gedenken meine Arznei, Deine Nähe meine Hoffnung und die Liebe zu Dir mein Gefährte. Dein Erbarmen ist meine Heilung und Hilfe in beiden Welten, in dieser und der künftigen. Du bist wahrlich der Allgütige, der Allwissende, der Allweise.
(BAHÁ'U'LLAH)

Gibt es einen Befreier von Schwierigkeiten außer Gott? Sprich: Gelobt sei Gott! Er ist Gott! Alle sind Seine Diener und alle stehen unter Seinem Befehl.
(BÁB)

O mein Gott, mein Geliebter, mein Verlangen! Steh mir bei in meiner Einsamkeit und sei mit mir in meiner Verbannung. Nimm meinen Kummer hinweg und mache mich Deiner Schönheit ergeben. Löse mich von allem außer Dir. Laß mich angezogen sein von den Düften Deiner Heiligkeit. Laß mich in Deinem Reich mit denen vereint sein, die sich gelöst haben von allem außer Dir, die sich sehnen, an Deiner heiligen Schwelle zu dienen, und die in Deiner Sache an die Arbeit gehen. Befähige mich, eine Dienerin zu sein, die Dein Wohlgefallen erlangt hat. Wahrlich, Du bist der Gnädige, der Großmütige.
(ABDU'L-BAHÁ)

O Volk Gottes! Ich ermahne dich, höflich zu sein, denn Höflichkeit ist vor allem anderen die Fürstin der Tugenden. Gut steht es mit dem, der vom Lichte der Höflichkeit erleuchtet und mit dem Gewande der Aufrichtigkeit bekleidet ist. Der mit Höflichkeit Begabte hat in der Tat eine erhabene Stufe erreicht. Es ist zu hoffen, dass dieser Unterdrückte und alle anderen befähigt werden, Höflichkeit zu erlangen, sicher zu wahren, anzuwenden und unseren Blick auf sie zu heften. Das ist ein bindendes Gebot, das aus der Feder des Größten Namens geströmt ist. Dies ist der Tag, da die Edelsteine der Beständigkeit aus dem Schatzberg des tiefsten Menschenherzens ans Licht gefördert werden müssen. O Volk der Gerechtigkeit! Sei so strahlend wie das Licht und so leuchtend wie das Feuer, das im Brennenden Busche lodert. Der Glanz des Feuers eurer Liebe wird zweifellos die widerstreitenden Völker und Geschlechter der Erde einen und verschmelzen, wogegen die wilde Flamme der Feindschaft und des Hasses nur zu Streit und Untergang führen kann. Wir flehen zu Gott, dass Er Seine Geschöpfe vor den üblen Ränken Seiner Feinde behüte. Wahrlich, Er hat Macht über alle Dinge. Bahá’u’lláh. Botschaften aus Akka 9:4

Ein Bahá’í lehnt keine Religion ab. Er anerkennt die in allen vorhandene Wahrheit, hält sie hoch und würde sein Leben dafür geben. Er liebt alle Menschen als seine Brüder, gleich welcher Klasse, Art oder Nationalität, welchen Glaubens oder welcher Hautfarbe sie sind, ob gut oder böse, reich oder arm, schön oder hässlich. Er wendet keine Gewalt an. Wird er geschlagen, gibt er den Streich nicht zurück. Er enthält sich der üblen Nachrede und folgt damit dem Beispiel Seines Herrn, Bahá’u’lláh. Als Schutz vor Trunksucht nimmt er weder Wein noch Spirituosen zu sich. Bahá’u’lláh sagte, für einen gesunden Menschen sei nicht gut, etwas zu sich zu nehmen, das seine Gesundheit und seinen Verstand zerstört.

Abdu´l-Bahá

Zitat der Woche

"Strebt danach, dass eure Taten tagtäglich wundervolle Gebete seien. Wendet euch zu Gott, und versucht immer, zu tun, was recht und edel ist. Unterstützt die Armen, richtet die Gefallenen auf, gebt den Bekümmerten Trost, bringt Heilung für die Kranken, stärkt die, die in Ängsten sind, befreit die Unterdrückten, macht den Hoffnungslosen Hoffnung und beschützet die Verlassenen!" 'Abdu'-Bahá


 

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