Die Zukunft ist weiblich

In vergangenen Zeiten meinte man, Frau und Mann seien nicht gleichwertig das heißt, die Frau galt als dem Manne unterlegen, sogar im Hinblick auf ihre Anatomie und Erschaffung. Man hielt sie vor allem für weniger intelligent, meinte weltweit, ihr sei nicht erlaubt, in entscheidenden Fragen mitzusprechen.

In einigen Ländern ging der Mann soweit zu glauben und zu lehren, die Frau gehöre einer niedrigeren Stufe an als der des Menschen.

In diesem Jahrhundert aber, dem Jahrhundert des Lichtes und der Offenbarung von Geheimnissen,

zeigt Gott zur Beruhigung der Menschheit, daß all dies Unwissenheit und Irrtum ist, mehr noch, es ist eine gesicherte Tatsache, daß Männer und Frauen ebenbürtig sind als sich ergänzende Teile der Menschheit; Unterschiede in der Wertschätzung sind unzulässig, denn alle sind Menschen.

Die Zustände in vergangenen Jahrhunderten beruhten auf Mangel an Möglichkeiten für die Frau.

Ihr wurde das Recht und Vorrecht auf Bildung versagt, und sie blieb in ihrem unentwickelten Zustand. Selbstverständlich konnte sie so keine Fortschritte machen.

Gott aber hat die ganze Menschheit erschaffen, und in der Wertschätzung Gottes gibt es keinen Unterschied zwischen Mann und Frau.

Wessen Herz rein ist, ist vor Seinen Augen annehmbar, sei es Mann oder Frau.

Gott fragt nicht: ,,Bist du Frau oder Mann?"

Er beurteilt die Taten der Menschen. Sind diese an der Schwelle des Herrlichen annehmbar,

werden Mann und Frau gleicherweise anerkannt und belohnt.

 

Die Menschenwelt hat zwei Flügel:

Den einen bilden die Frauen, den anderen die Männer.

Nur wenn beide Flügel gleichmäßig entwickelt sind, kann der Vogel fliegen.

Bleibt ein Flügel schwächlich, so ist kein Flug möglich.

 

Abdu´l-Baha lächelte und fragte: „Was werden Sie sagen, wenn ich Ihnen beweise, dass die Frau der stärkere Flügel ist?“ Die Antwort kam, zur Erheiterung der ganzen Gesellschaft, genauso humorvoll zurück: „Ich werde Ihnen ewig dankbar sein!“

Dann fuhr Abdu´l-Baha in ernsterem Ton fort:
„Die Frau hat für die Menschheit tatsächlich die größere Bedeutung. …

Die Frau hat mehr Zivilcourage als der Mann; sie hat auch besondere Gaben,

die sie in Gefahr und Krisenzeiten befähigen, den Überblick zu bewahren.

Wenn nötig wird sie sogar zur Kämpferin.“

 

 

In der Vergangenheit wurde die Welt durch Gewalt regiert, und der Mann herrschte aufgrund seiner stärkeren und mehr zum Angriff neigenden körperlichen und verstandesmäßigen Eigenschaften über die Frau. Aber schon neigt sich die Waage, Gewalt verliert ihr Gewicht, und geistige Regsamkeit, Intuition und die geistigen Eigenschaften der Liebe und des Dienens, in welchen die Frau stark ist, gewinnen an Einfluß. Folglich wird das neue Zeitalter weniger männlich und mehr von den weiblichen Leitbildern durchdrungen sein, oder genauer gesagt, es wird ein Zeitalter sein, in dem die männlichen und weiblichen Elemente der Kultur besser ausgeglichen sein werden. 

 

 

„Wenn daher die Frau an Macht und Einfluss zur Stufe des Mannes aufrückt, das Wahlrecht erhält und Einfluss auf die Regierung gewinnt, dann gibt es sicherlich keinen Krieg mehr, denn die Frau ist von Natur aus der ergebenste, standhafteste Anwalt des Friedens.“

'Abdu'l-Bahá

 

 

Das Glück der Menschheit wird Wirklichkeit, wenn Mann und Frau zusammenwirken und gemeinsam voranschreiten, denn jeder ist Ergänzung und Helfer des anderen.

 

 

In mancher Beziehung ist die Frau dem Manne überlegen.

Sie ist weichherziger, empfänglicher und mit stärkerer Intuition begabt.

Ist die Mutter gebildet, so werden auch ihre Kinder gut unterrichtet werden. Ist die Mutter weise, so wird sie auch die Kinder auf den Weg der Weisheit leiten. Ist die Mutter religiös, so wird sie auch ihren Kindern zeigen, wie sie Gott lieben müssen. Ist die Mutter sittenrein, so wird sie auch ihre Kleinen auf den Pfad der Rechtlichkeit führen.

Es ist daher klar, daß die zukünftige Generation von den Muttern von heute abhängt. Ist das nicht eine wesentliche Verantwortung für die Frau?

Bedarf sie da nicht jeder nur möglichen Förderung, um für eine solche Aufgabe gerüstet zu sein?

 

Darum gefällt es Gott sicher nicht, wenn ein so wichtiges Glied der Schöpfung wie die Frau nicht die entsprechende Erziehung erhält, um die gewünschten und nötigen Vollkommenheiten für ihre große Lebensaufgabe zu erlangen. Die göttliche Gerechtigkeit verlangt, daß die Rechte beider Geschlechter gleicherweise geachtet werden, da in den Augen des Himmels keines dem anderen überlegen ist. Die Würde vor Gott hängt nicht vom Geschlecht, sondern von der Reinheit und Leuchtkraft des Herzens ab. Menschliche Tugenden sind im gleichen Maße Eigentum aller.

 

Bevor Mann und Frau nicht die Gleichberechtigung
anerkennen und verwirklichen, ist gesellschaftlicher und politischer Fortschritt weder hier noch irgendwo sonst möglich. Denn die Menschenwelt besteht aus zwei Teilen oder Gliedern:
das eine ist die Frau, das andere der Mann. Solange diese beiden Glieder an Stärke nicht gleich sind, kann die Einheit der Menschheit nicht begründet werden, und Glück und Wohl der Menschheit werden nicht Wirklichkeit. So Gott will, wird es so sein.

 


An diesem Tag muß der Mensch die Wirklichkeit unvoreingenommen und ohne Vorurteil erforschen, um zu wahrer Erkenntnis und zu richtigen Schlußfolgerungen zu gelangen. Was macht dann die Ungleichheit zwischen Mann und Frau aus? Beide sind Menschen. An Fähigkeiten und Aufgaben ist jeder die Ergänzung des anderen. Den Unterschied macht allenfalls, daß der Frau die Möglichkeiten, deren sich der Mann so lang erfreute, verweigert wurden, besonders das Vorrecht der Ausbildung...
Die Wahrheit ist, daß alle Menschen Geschöpfe und Diener eines Gottes sind. In allen sieht Er Menschen. ,,Mensch" ist ein Gattungsbegriff, der auf alle Menschen zutrifft. Das Wort der Bibel, ,,Laßt uns Menschen machen nach unserem Ebenbild, nach unserem Gleichnis", bedeutet nicht, daß die Frau nicht erschaffen wurde. Auch sie ist Ebenbild und Gleichnis Gottes.

 

Die Emanzipation der Frau, die volle Gleichberechtigung der Geschlechter, ist eine der wichtigsten, wenngleich kaum anerkannten Voraussetzungen des Friedens. Die Verweigerung der Gleichberechtigung bedeutet ein Unrecht gegenüber der Hälfte der Weltbevölkerung und leistet bei den Männern Vorschub für schädliche Einstellungen und Gewohnheiten, die aus der Familie an den Arbeitsplatz, ins politische Leben und letztlich in die internationalen Beziehungen hineingetragen werden. Es gibt keine moralischen, praktischen oder biologischen Gründe, die eine solche Verweigerung rechtfertigten. Erst wenn die Frau in allen Bereichen menschlichen Strebens als gleichwertiger Partner aufgenommen wird, entsteht das moralisch-psychologische Klima, in dem sich der Weltfrieden entwickeln kann.

 

Gleichberechtigung von Mann und Frau bedeutet nicht Gleichheit der Aufgaben. Physiologisch wäre dies auch gar nicht möglich. In manchem übertreffen Frauen die Männer, für anderes eignen sich Männer besser als Frauen, während oft das Geschlecht keine Rolle spielt. Die Unterschiede in der Aufgabe sind in der Familie am deutlichsten.

Die Fähigkeit zur Mutterschaft hat weitreichende Auswirkungen, die das Bahá'í-Gesetz würdigt. Zum Beispiel: Können nicht alle Kinder einer Familie ausgebildet werden, so haben die Töchter den Vorzug vor den Söhnen, denn Mütter sind die ersten Erzieher der nächsten Generation.

 

Mädchen haben in diesem herrlichen Zeitalter die Pflicht, in den verschiedenen Wissensgebieten, den Wissenschaften, den Künsten und all den Wundern dieser herausragenden Zeit bestens bewandert zu sein, damit sie später ihre Kinder erziehen können und sie von ihren frühesten Tagen an auf den Wegen der Vollkommenheit geleiten. Überdies ist die Erziehung der Frau notwendiger und wichtiger als die des Mannes, denn die Frau ist die Erzieherin des Kindes von Geburt an. Ist sie selbst unvollkommen und voller Mängel, wird unausweichlich auch das Kind mit Fehlern behaftet sein; die Unvollkommenheit der Frau führt zur Unvollkommenheit der ganzen Menschheit. Denn die Mutter umsorgt, nährt und führt das Kind während seines Heranwachsens.

 

 

Im Angesicht Gottes waren Frauen und Männer von jeher gleich und werden es immer sein.

FRAUEN Andacht 16.12..pptx
Microsoft Power Point-Präsentation [132.2 KB]

Aktuelles

HERZENSBILDUNG

Kinderklassen (3-11 J.)  Juniorengruppen (12-15 J.)

Corona Update:

Teilnahme via Zom möglich!

------------------------------------

"Geistige Nahrung"

CORONA UPDATE:

Täglich Soul Food

20h-20.15h

---------------------------------------

Info+Anmeldung:

office@bahai-ebreichsdorf.at

0699/17288551

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Baha´i Gemeinde Ebreichsdorf