Familie

Wiewohl der gesellschaftliche Organismus eine einzige Familie ist, leben doch aus Mangel an Ausgewogenheit manche Mitglieder im Wohlstand, manche in krassem Elend; manche sind satt, andere hungrig; manche Glieder sind mit kostbarsten Gewändern geschmückt, andere haben weder Nahrung noch Obdach. Warum ? Weil dieser Familie die notwendige Wechselseitigkeit, die Ausgewogenheit fehlt. Der Haushalt dieser Familie ist unordentlich ... Kann ein Familienmitglied tiefstem Elend und schlimmster Armut ausgesetzt bleiben, wenn die übrige Familie im Wohlstand lebt? Das ist unmöglich, es sei denn der Rest der Familie ist gefühllos, geistig verkümmert, ungastlich und lieblos.

 

Die Einheit, die unbegrenzte Möglichkeiten in sich birgt, ist vor allem eine Einheit der Menschheit, die erkennt, daß alle in der schirmenden Herrlichkeit des Allherrlichen Zuflucht finden und daß sie alle Diener des einen Gottes sind; denn alle atmen die gleiche Luft, leben auf der gleichen Erde, wandeln unter den gleichen Himmeln, empfangen die Strahlen der gleichen Sonne und stehen unter dem Schutze des einen Gottes. Dies ist die größte Einheit, und ihre Ergebnisse werden von Dauer sein, wenn die Menschheit sich an sie hält. Aber bisher hat die Menschheit diese Einheit geschändet, sich an sektiererische oder begrenzte Einheiten gehalten, von rassischer, patriotischer oder eigensüchtiger Art. Darum sind keine großen Erfolge daraus entsprungen. Es ist jedoch ganz gewiß, daß Gottes Strahlenfülle und Gunst alles umfassen, daß sich Seelen entwickelt, Vorstellungen geschärft, Wissenschaften und Künste weithin verbreitet haben und daß die Aufnahmefähifkeit besteht, die wirkliche und endgültige Einheit der Menschheit zu verkünden und zu verbreiten, die wundervolle Ergebnisse zeitigen wird. Sie wird alle Religionen versöhnen, einander bekämpfende Nationen in liebende verwandeln, feindliche Herrscher zur Freundschaft führen und der Menschenwelt Frieden und Glück bringen. Sie wird Orient und Okzident verschmelzen, für immer die Grundlagen des Krieges beseitigen und das Banner des größten Friedens aufrichten. Jene begrenzten Einheiten sind darum die Vorzeichen dieser großen Einheit, die die ganze menschliche Familie zu einer machen wird, indem sie in der Menschheit zu einem gleichgestimmten Bewußtsein führt. (BWF p.257)

 

„Durch welche Schritte“, fuhr der Fragende fort, „wird dieser Friede auf Erden errichtet? Wird er plötzlich nach einer weltweiten Verkündung der Wahrheit kommen?“
„Nein, er wird schrittweise erreicht,“ sagte ‘Abdu’lBahá. „Eine Pflanze, die zu schnell wächst, lebt nur kurze Zeit. Ihr seid meine Familie“, und Er sah mit einem Lächeln um sich, „meine neuen Kinder! Wenn eine Familie in Einklang lebt, werden große Ergebnisse erzielt. Zieht einen größeren Kreis: Wenn eine Stadt in inniger Eintracht lebt, werden größere Ergebnisse die Folge sein, und ein völlig geeinter Erdteil wird ebenso alle anderen Erdteile einen. Dann ist die Zeit der größten Ergebnisse gekommen, denn alle Bewohner der Erde gehören zu einem Heimatland.“

 

Ich verabschiede mich voll Liebe von den Menschen in Frankreich und England. Ich habe Gefallen an ihnen gefunden. Ich rate ihnen, tagtäglich das Band aus Liebe und Freundschaft zu festigen mit dem Ziel, eines Sinnes und wie eine einzige Nation zu werden, sich zu einer Weltbruderschaft auszuweiten, die Interessen und Rechte aller Völker des Ostens zu hüten und zu beschützen, das göttliche Gerechtigkeitsbanner zu entfalten, mit jeder Nation so umzugehen, als sei sie eine Familie aus einzelnen Kindern Gottes, und zu erkennen, dass alle gleich sind, denn wir alle sind Kinder eines Vaters. Gott lebt mit allen Seinen Kindern in Frieden. Warum sollten sie unter einander streiten und Kriege führen? Gott überschüttet uns mit Wohlwollen. Warum sollten die Bewohner dieser Erde zu einander unfreundlich und grausam sein?
Des Ewigen Licht möge euch erleuchten. Darum werde ich für euch beten.

Abdu´l-Baha, Ansprachen in London

 

Alle Menschen sind Diener des einen Gottes. Ein Gott herrscht über alle Nationen der Welt und hat an all Seinen Kindern Freude. Alle Menschen gehören zu einer Familie. Die Krone der Menschheit ruht auf dem Haupte eines jeden Menschen.
In den Augen des Schöpfers sind alle Seine Kinder gleich. Seine Güte ergießt sich über alle. Er begünstigt weder das eine noch das andere Land. Sie alle sind in gleicher Weise Seine Geschöpfe. Da dies so ist, warum dann sollten wir Trennungslinien ziehen, die eine Rasse von der anderen scheiden? Warum dann sollten wir Schranken des Aberglaubens und der Überlieferung errichten, die Uneinigkeit und Haß unter die Menschen bringen?
Der einzige Unterschied zwischen den Gliedern der menschlichen Familie liegt in ihrer Stufe. Einige sind wie unwissende Kinder, die erzogen werden müssen, bis sie die Reife erlangen. Andere sind wie Kranke und müssen zart und sorgfältig behandelt werden. Keines von ihnen ist schlecht oder böse. Wir dürfen uns nicht von diesen armen Kindern abgestoßen fühlen. Wir müssen sie mit großer Güte behandeln, die Unwissenden belehren und die Kranken zärtlich hegen.

Abdu´l-Baha, Ansprachen in Paris

 

Die unvollkommene Seele ist ichsüchtig und denkt nur an ihr eigenes Wohl. Aber wenn sich ihre Gedanken ein bißchen weiten, beginnt sie, an das Wohl und die Bequemlichkeit ihrer Familie zu denken. Wenn die Vorstellungen noch weiter gerichtet sind, kümmert sich der Mensch um das Glück seiner Mitbürger. Und wenn er noch weiter denkt, hat er den Ruhm seines Landes und seiner Rasse im Sinn. Wenn jedoch die Gedanken und Einsichten sich im höchsten Grade weiten, die Stufe der Vollkommenheit erreichen, wird sich der Mensch die Erhöhung des Menschengeschlechts angelegen sein lassen. Er wünscht dann allen Menschen das Beste und müht sich um Wohlergehen und Wohlfahrt aller Länder. Das ist ein Zeichen der Vollkommenheit.

So hatten die heiligen Manifestationen Gottes einen umfassenden, allumschließenden Plan. Sie mühten sich um das Leben eines jeden und stellten sich in den Dienst allgemeiner Erziehung. Ihr Betätigungsfeld war nicht begrenzt, nein, es war weit und allumfassend.

Deshalb mußt auch du an alle denken, damit die Menschheit erzogen werde, ihr Charakter sich mäßige und diese Welt sich in einen Garten Eden verwandle.

Liebe alle Religionen und alle Rassen mit wahrer, aufrichtiger Liebe und zeige diese Liebe durch Taten, nicht durch Worte; denn letztere sind unbedeutend, da die meisten Menschen dem Wort nach schon Menschenfreunde sind. Die Tat aber ist das Beste.

Abdu´l-Baha, Briefe und Botschaften

 

ANSPRACHE ABDU'L-BAHÁS ANLÄSSLICH EINER HOCHZEIT

»... Dies ist kein Tablet, sondern eine dem Meister zugeschriebene Ansprache ... Sie wurde irgendwann im Dezember 1918 anläßlich einer Hochzeit ... gehalten. Sie kann nicht als Bahá'í-Offenbarungsschrift angesehen werden, denn, wie der geliebte Hüter ausführte, kann nichts als Offenbarungsschrift gelten, das nicht im Originaltext vorliegt. Die Freunde können diese nicht-authentische Ansprache benützen ...« (Brief vom UHG an den NGR Deutschland vom 17.11.1965)

Das Band, das die Herzen eint wie kein anderes, ist Treue. Sind wahrhaft Liebende verbunden, so müssen sie einander ganz die Treue halten. Ihr müßt euer Wissen, euer Können, euer Vermögen, euer Recht, euren Leib und euren Geist Gott, Bahá'u'lláh und einander weihen. Machet euer Herz weit, so weit wie das göttliche All.

Laßt keine Spur von Eifersucht zwischen euch kommen, denn wie Gift verdirbt Eifersucht die Liebe in ihrem Wesenskern. Laßt nicht die flüchtigen Ereignisse und Zufälle dieses wechselvollen Lebens zum Bruch zwischen euch führen. Ergeben sich Meinungsverschiedenheiten, so beratet allein miteinander, damit nicht andere ein Körnchen zum Berge machen. Bewahrt keinen Groll im Herzen, sondern erklärt einander den Grund eures Ärgers mit so verständnisvoller Offenheit, daß er verschwindet und keine Spur davon bleibt. Sucht Gemeinschaft und Freundschaft und kehrt euch ab von Eifersucht und Heuchelei.

Eure Gedanken müssen erhaben, eure Ideale leuchtend, eure Neigungen geistig sein, auf daß eure Seelen zu Dämmerorten der Sonne der Wirklichkeit werden. Laßt eure Herzen wie klare Spiegel sein, aus denen Sterne des Himmels der Liebe und Schönheit strahlen.

Sprecht miteinander von hohem Streben und himmlischen Dingen. Habt keine Geheimnisse voreinander. Macht euer Heim zum Hafen der Ruhe und des Friedens. Seid gastfreundlich und haltet die Tür eures Hauses offen für Freunde und Fremde. Heißt jeden Gast mit strahlender Anmut willkommen, laßt jeden fühlen, daß er daheim ist.

Kein Sterblicher kann die Einheit und Eintracht erfassen, die Gott für Mann und Frau bestimmt hat. Nährt unablässig den Baum eurer Verbindung mit Liebe und Zuneigung, damit er zu allen Jahreszeiten sprosse und grüne und zum Heil der Völker süße Früchte trage.

O ihr Geliebten Gottes! Euer Heim sei ein Abbild des Paradieses Abhá. Wer es betritt, der spüre darin das Wesen der Reinheit und Eintracht und rufe aus vollem Herzen: »Hier ist die Heimstatt der Liebe! Hier ist das Schloß der Liebe! Hier ist das Nest der Liebe! Hier ist der Garten der Liebe!«

Seid wie zwei lieblich singende Vögel, die auf den höchsten Zweigen des Lebensbaumes sitzend, die Luft mit den Liedern verzückter Liebe erfüllen.

Gründet eure Zuneigung in eurem geistigen Sein, in den Kern eures Bewußtseins, und laßt des Lebens Stürme sie nicht erschüttern.

Und,wenn Gott euch süße, liebliche Kinder schenkt, so weiht euch ihrer Erziehung und Führung, daß sie unvergängliche Blumen des göttlichen Rosengartens, Nachtigallen des höchsten Paradieses, Diener der Menschheit und eures Lebensbaumes Ernte werden.

Lebt miteinander in solcher Harmonie, daß andere sich euer Leben zum Vorbild nehmen und zueinander sagen: »Seht, wie sie zwei Tauben gleich im selben Neste leben, in vollkommener Liebe, Verwandtschaft und Eintracht. Es ist, als habe Gott seit aller Ewigkeit ihr innerstes Sein für ihre Liebe geformt.«

Erlangt die vollkommene Liebe, die Gott euch bestimmt hat, damit ihr hinfort am ewigen Leben teilhabet. Trinkt in vollen Zügen aus dem Quell der Wahrheit, lebt alle Tage eures Lebens im Paradies der Herrlichkeit und sammelt unvergängliche Blüten im Garten göttlicher Geheimnisse.

Seid zueinander wie himmlisch Liebende, wie von Gott Geliebte, die in einem Paradies der Liebe wohnen. Baut euer Nest im Laub des Baumes der Liebe. Schwingt euch auf in die reine Sphäre der Liebe. Segelt auf dem unendlichen Meere der Liebe. Wandelt im ewigen Rosengarten der Liebe. Badet im schimmernden Sonnenglanz der Liebe. Seid fest und standhaft auf dem Pfade der Liebe. Schwelgt im Blumenduft der Liebe. Stimmt euer Ohr ein auf die berückenden Lieder der Liebe. Laßt euer Trachten reich sein wie das Festmahl der Liebe, euer Wort wie eine Kette weißer Perlen aus dem Meere der Liebe. Trinkt tief von der Liebe Wundertrank, damit ihr immerdar lebet in der Wirklichkeit göttlicher Liebe.

(ABDU'L-BAHÁ - Britisch Prayers p.46)

 

 

Der Diener sollte nach jedem Gebet Gott anflehen, seinen Eltern gnädig zu vergeben. Dann wird Gottes Ruf erschallen: "Abertausendfach sei dir gelohnt, was du für deine Eltern erbeten hast! " Gesegnet, wer seiner Eltern gedenkt, wenn er mit Gott Zwiesprache hält. Wahrlich, es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Mächtigen, dem Vielgeliebten.

Bab

 

Bahá'í-Ehe bedeutet die Bindung zweier Partner aneinander und ihre gegenseitige Zuneigung im Denken und Fühlen. Sie müssen sich jedoch mit größter Sorgfalt bemühen, mit der Wesensart des anderen gründlich vertraut zu werden, so daß der feste Bund zwischen ihnen eine ewige Bindung werde.

Ihr Bestreben muß sein, liebevolle Gefährten und für immer und ewig in Einklang miteinander zu sein...
Die echte Bahá'í-Ehe bedeutet, daß Mann und Frau körperlich und geistig eins sein sollen
, daß sie einander ständig in ihrem geistigen Leben vervollkommnen und sich in allen Welten Gottes ewiger Vereinigung erfreuen. Dies ist die Bahá'í-Ehe.

Abdu´l-Baha

 

Beachte, wie leicht sich die Angelegenheiten einer Familie regeln lassen, wenn Einheit
herrscht, welche Fortschritte
die Familienmitglieder dann machen, wie erfolgreich sie in der
Welt sind. Ihre Beziehungen sind geordnet, sie erfreuen sich behaglicher Ruhe. Sie sind ohne
Sorge, ihre Stellung ist gesichert, sie werden von allen beneidet. Mit jedem Tag festigt eine
solche
Familie ihre Stellung und mehrt ihre dauernde Ehre.

 

Ich flehe zu Gott, daß Er dein Heim gnädiglich zu einem Brennpunkt mache, aus dem das Licht göttlicher Führung strömt, die Worte Gottes sich verbreiten und die Herzen Seiner getreuen Diener und Dienerinnen allezeit vom Feuer der Liebe entflammt werden.

Wisse und sei dir gewiß: Ein jedes Haus, aus dem der Lobgesang, den Namen Gottes rühmend, zum
Reich der Herrlichkeit emporsteigt, ist ein himmlisches Heim und ein Garten der
Glückseligkeit im Paradiese Gottes.

 

Wenn in einer Familie Liebe und Einklang herrschen, wird diese Familie vorankommen und geistig erleuchtet werden, wenn aber Feindschaft und Haß in ihr sind, können Zerstörung und Auflösung nicht ausbleiben.

 

Betrachte die schädliche Wirkung von Zwietracht und Meinungsstreit in einer Familie; alsdann denke über die Gnadengaben nach, die auf diese Familie herabkommen, wenn Einheit zwischen ihren Gliedern besteht. Welch unermeßliche Wohltaten und Segnungen würden auf die große menschliche Familie herabkommen, wenn Einheit und Brüderlichkeit herrschten. In diesem Jahrhundert, in dem die Segnungen der Einheit und die furchtbaren Auswirkungen der Zwietracht so offenkundig zu Tage treten, sind in der Welt die Werkzeuge erschienen, mit
denen die Gemeinschaft der Menschen erreicht und vollendet werden kann. Bahá'u'lláh
hat den Weg verkündet und bereitet, auf dem Feindschaft und Uneinigkeit aus der Menschenwelt geschaffen werden können. Er hat keinen Grund, keine Möglichkeit für Streit und Unstimmigkeit gelassen. An erster Stelle hat Er die Einheit der Menschheit verkündet und religiöse Lehren für die gegenwärtigen Verhältnisse der Menschen dargelegt.

 

Mein Haus ist ein Haus des Friedens. Mein Haus ist ein Haus frohen Glücks. Mein Haus ist ein Haus hellen Lachens. Wer immer durch die Pforten dieses Hauses tritt, gehe von dannen mit freudigem Herzen. Dies ist ein Haus des Lichtes; wer immer hier eintritt, werde erleuchtet.

 

Zu deiner Frage über die Erziehung der Kinder: Es geziemt dir, sie am Herzen der Liebe Gottes zu nähren und sie zu geistigen Dingen anzuspornen, damit sie ihr Angesicht Gott zuwenden, damit sie den Regeln guten Betragens entsprechen und ihr Charakter unvergleichlich wird, damit sie sich alle Tugenden und lobenswerten Eigenschaften der Menschheit zu eigen machen, ein gründliches Wissen auf den verschiedenen Gebieten der Gelehrsamkeit erwerben, um vom ersten Anfang ihres Lebens an geistige Wesen zu werden, Bewohner des Königreiches, angezogen von den süßen Düften der Heiligkeit, und um eine religiöse, geistige Erziehung vom himmlischen Reich zu erhalten. Wahrlich, ich werde Gott bitten, ihnen darin einen glücklichen Erfolg zu gewähren.

 

Die Mutter ist der erste Lehrer des Kindes. Denn Kinder sind am Anfang ihres Lebens frisch und zart wie ein junger Zweig und können auf jede gewünschte Weise gebildet werden. Wenn ihr ein Kind dazu erzieht, aufrecht zu sein, wird es aufrecht wachsen, in vollkommenem Gleichmaß. Es ist klar, dass die Mutter der erste Lehrer ist, und sie ist es, die den Charakter und das Verhalten des Kindes festlegt.
Darum
wißt, o ihr liebenden Mütter, dass in den Augen Gottes die beste Art, Ihn zu verherrlichen, die Erziehung der Kinder und ihre Ausbildung in allen Vollkommenheiten der Menschheit ist. Es ist keine edlere Tat vorstellbar als diese...

 

Alle Menschen sind eine Familie
‘Abdu’l-Bahá betrachtete jeden, den Er traf, als Mitglied Seiner eigenen Familie. Als Er eines Tages in England im Kreise zweier Damen saß, sagte eine zu Ihm: „Meister, hast Du keine Sehnsucht, nach Haifa zurückzukommen, um mit Deinen Lieben wieder vereint zu sein?" ‘Abdu’l-Bahá lächelte und sagte: „Ich möchte, dass ihr versteht: ihr seid beide meine Töchter, und ihr seid mir genauso lieb wie meine Tochter in Haifa!“ Die Damen trauten ihren Ohren kaum und waren verwundert, dass sie einer so hohen Stufe wert sein sollten. Sie begannen zu begreifen, was Bahá’u’lláh mit der Einheit der Menschen meinte — dass alle Menschen gleichsam Mitglieder derselben Familie sind.

 


O Du gütiger Herr! Du hast die ganze Menschheit aus dem gleichen Stamm erschaffen. Du hast bestimmt, daß alle der gleichen Familie angehören. In Deiner heiligen Gegenwart sind alle Deine Diener, die ganze Menschheit findet Schutz in Deinem Heiligtum. Alle sind um Deinen Gabentisch versammelt, alle sind erleuchtet vom Lichte Deiner Vorsehung.

O Gott! Du bist gütig zu allen, Du sorgst für alle, Du beschützest alle, Du verleihst allen Leben. Du hast einen jeden mit Gaben und Fähigkeiten ausgestattet, und alle sind in das Meer Deines Erbarmens getaucht.

O Du gütiger Herr! Vereinige alle. Gib, daß die Religionen in Einklang kommen, und vereinige die Völker, auf daß sie einander ansehen wie eine
Familie und die ganze Erde wie eine Heimat. O daß sie doch in vollkommener Harmonie zusammenlebten!

O Gott! Erhebe das Banner der Einheit der Menschheit.

O Gott! Errichte den Größten Frieden.

Schmiede Du, o Gott, die Herzen zusammen.

O Du gütiger Vater, Gott! Erfreue unsere Herzen durch den Duft Deiner Liebe. Erhelle unsere Augen durch das Licht Deiner Führung. Erquicke unsere Ohren mit dem Wohlklang Deines Wortes und beschütze uns alle in der Feste Deiner Vorsehung. Du bist der Mächtige und der Kraftvolle, Du bist der Vergebende und Du bist der, welcher die Mängel der ganzen Menschheit übersieht.

Abdu´l-Bahá

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