Gebet und Andacht/Warum beten?

Die Weisheit des Gebetes...

...
besteht darin, daß es eine Verbindung zwischen dem Diener und dem Einen Wahren schafft, denn im Gebet wendet der Mensch sein Antlitz mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele der Erhabenheit des Allmächtigen zu, sucht Seine Gemeinschaft und sehnt sich nach Seiner Liebe und Barmherzigkeit.

Das größte Glück eines Liebenden ist, mit seinem Geliebten verbunden zu sein, und das größte Geschenk für den Sucher ist, mit dem Ziel seiner Sehnsucht vertraut zu werden.

 

„Es gibt nichts Lieblicheres in der Welt des Seins als das Gebet!

Die Menschen müssen in einem Gebetszustand leben.

Der gesegnetste Zustand ist der des Betens und Flehens.

Gebet ist Zwiesprache mit Gott.

Die größte Fähigkeit oder der lieblichste Zustand ist kein anderer als die Zwiesprache mit Gott.

Sie schafft Geistigkeit, Bewusstheit und himmlische Gefühle, sie erzeugt neue Anziehungen vom Königreich und erweckt die Empfänglichkeit der geistigen Natur.“    

’Abdu’l-Bahá, zitiert in Ruhi-Buch 1, Gebet – Abschnitt 3

 

 

Wie Ihrer aller Leben deutlich erkennen lässt, muss Andacht – wie notwendig sie auch für das innere Leben des Menschen und wie entscheidend sie für die geistige Entwicklung ist – auch zu Taten führen,  die dem inneren Wandel äußeren Ausdruck verleihen.                           

Universales Haus der Gerechtigkeit, 18.12.14

 

 

Im Bahá'í-Glauben werden Künste, Wissenschaften und alle Arbeit als Gottesdienst erachtet. Ein Mensch, der etwas, sei es auch nur ein Stück Notizpapier, nach seinem besten Können herstellt und dabei bewußt alle seine Kräfte darauf richtet, es zu vervollkommnen, preist damit Gott. Kurz, alle Bemühungen und Anstrengungen, die ein Mensch macht, sofern sie von ganzem Herzen kommen und er von den höchsten Beweggründen und dem Willen dazu getrieben wird, der Menschheit zu dienen, sind Gottesdienst.

Gott dienen heißt der Menschheit dienen und den Nöten der Menschen abhelfen.

Dienst ist Gebet.

Abdu'l-Bahá in Göttliche Lebenskunst 39:2

 

 

 

Die Zwillingsleuchten dieses strahlenden Zeitalters haben uns dies gelehrt:

Das Gebet ist das unverzichtbare geistige Gespräch der Seele mit ihrem Schöpfer, direkt und ohne Mittler. Es ist die geistige Nahrung, die das Leben des Geistes erhält. Wie der morgendliche Tau bringt es dem Herzen Frische und reinigt es, so dass es frei von den Bindungen des hartnäckigen Egos wird.

Es ist ein Feuer, das die Schleier verbrennt, und ein Licht, das zum Meer der Wiedervereinigung mit dem Allmächtigen führt. Auf seinen Flügeln schwingt sich die Seele auf in himmlische Sphären, näher zu der göttlichen Wirklichkeit. Die Entwicklung der grenzenlosen Fähigkeiten der Seele und die Anziehung der Wohltaten Gottes hängen von der Güte des Gebets ab; es auszudehnen ist jedoch nicht wünschenswert. Die im Gebet latenten Kräfte werden offenbar, wenn es aus Liebe zu Gott dargebracht wird, jenseits jeglicher Furcht oder Hoffnung, und frei von Zurschaustellung und Aberglauben. Es sollte mit aufrichtigem und reinem Herzen dargebracht werden und zu innerer Schau und tiefem Nachdenken führen, so dass die Verstandeskraft durch seine Wirkungen erleuchtet werden kann.

Ein solches Gebet wird die Beschränkung der Worte überwinden und weit über bloße Töne hinauswachsen. Die Süße seiner Melodien muss das Herz erfreuen und erheben und die durchdringende Macht des Wortes verstärken, irdische Neigungen in himmlische Attribute verwandeln und zu selbstlosem Dienst an der Menschheit inspirieren.

Universales Haus der Gerechtigkeit

 

Wie Ihrer aller Leben deutlich erkennen lässt, muss Andacht – wie notwendig sie auch für das innere Leben des Menschen und wie entscheidend sie für die geistige Entwicklung ist – auch zu Taten führen,  die dem inneren Wandel äußeren Ausdruck verleihen.                          

Universales Haus der Gerechtigkeit, 18.12.14

 

 

Strebet darum,

dass eure Taten tagtäglich wundervolle Gebete seien.

Wendet euch zu Gott und versuchet immer, zu tun,

was recht und edel ist.

Unterstützt die Armen, richtet die Gefallenen auf,

gebt den Bekümmerten Trost, bringt Heilung für die Kranken,

stärkt die, die in Ängsten sind, befreit die Unterdrückten,

macht den Hoffnungslosen Hoffnung und

beschützet die Verlassenen!

Abdu’l-Bahá, Ansprachen in Paris 26

 

 

Wisse, daß jedes Haus, in dem man Gott preist,                                

 zu Ihm betet und Sein Reich verkündet,                                                                                    

 ein Garten Gottes und ein Paradies der Glückseligkeit ist.                                                                                                                        Abdu'l-Bahá

 

 

Singe die Verse Gottes...

 


... o mein Diener, die du empfangen hast, wie jene sie singen, die Ihm nahe sind, damit die Süße deiner Weise deine eigene Seele entflamme und die Herzen aller Menschen anziehe. Wer zurückgezogen in seiner Kammer die von Gott offenbarten Verse spricht, wird erfahren, wie die Engel des Allmächtigen den Duft der Worte, die sein Mund ausspricht, überallhin verbreiten und das Herz jedes rechtschaffenen Menschen höher schlagen lassen. Mag er sich auch zunächst dieser Wirkung nicht bewußt werden, muß doch die Kraft der ihm gewährten Gnade früher oder später ihren Einfluß auf seine Seele üben.

 

 

Ruhm sei Dir, o Gott, für Deine Offenbarung der Liebe zur Menschheit.

O Du, der Du unser Leben bist und unser Licht,

 führe Deine Diener auf Deinen Pfad,

mache uns reich in Dir und frei von allem außer Dir.

O Gott, lehre uns Deine Einzigkeit

und lass uns Deine Einheit erkennen,

so dass wir niemanden schauen außer Dir.

Du bist der Barmherzige, der Spender reicher Gaben.

O Gott, entzünde in den Herzen Deiner Geliebten das Feuer Deiner Liebe,

auf dass es die Gedanken an alles außer Dir verzehre.

Offenbare uns, o Gott, Deine erhabene Ewigkeit - dass Du immer warst

und immer sein wirst und dass es keinen Gott gibt außer Dir.

Wahrlich, in Dir werden wir Trost und Kraft finden.

Bahá’u’lláh

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