Einklang von Wissenschaft & Religion

Ich habe zu euch über einige Prinzipien Bahá'u'lláhs und zwar über die Suche nach Wahrheit und die Einheit des Menschengeschlechtes gesprochen.                                                                                                              Ich will nun das vierte Prinzip die Anerkennung der Beziehung zwischen Religion und Wissenschaft, erklären.


Es gibt keinen Widerspruch zwischen wahrer Religion und Wissenschaft.                        

Wenn eine Religion im Gegensatz zur Wissenschaft steht, wird sie zu reinem Aberglauben; das Gegenteil vom Wissen ist die Unwissenheit.

Die Einheit Gottes ist logisch, und dieser Gedanke steht nicht im Widerspruch zu den Forschungsergebnissen der Wissenschaft.


Alle Religionen lehren uns, das Gute zu tun, großmütig, aufrichtig, wahrhaftig, gesetzestreu und ehrlich zu sein. Dies alles ist vernünftig und logischerweise der einzige Weg, auf dem die Menschheit vorwärts kommen kann.


Alle Religionsgesetze entsprechen der Vernunft und sind den Menschen angemessen, für welche sie geschaffen wurden,  sowie dem Zeitalter, in dem ihnen gehorcht werden muss.

Abdu´l-Baha, aus: Ansprachen in Paris

 

Religion und Wissenschaft sind eng miteinander verflochten und können nicht getrennt werden.           

Sie sind die beiden Flügel, mit denen die Menschheit fliegen muss. Ein Flügel genügt nicht.                                   

Jede Religion, die sich nicht mit Wissenschaft befasst, ist bloße Tradition und geht am Wesentlichen vorbei. Deshalb sind für ein erfülltes religiöses Leben Wissenschaft, Bildung und Kultur absolute Notwendigkeiten.

Abdu´l-Baha in London

 

 

 

...in Wirklichkeit aber ist die Religion Gottes Verbreitung der Wahrheit, Begründung von Wissen und Erkenntnis, und voller Aufgeschlossenheit für Gelehrte; sie kultiviert die Menschheit, entdeckt die Geheimnisse der Natur und erleuchtet die Horizonte der Welt. Wie kann man also sagen, daß sie der Erkenntnis entgegengesetzt ist? Gott behüte! Nein, bei Gott ist Erkenntnis die herrlichste Gabe des Menschen und die vornehmste der menschlichen Vollkommenheiten. Erkenntnis zu bekämpfen ist Torheit, und wer Erkenntnis und Wissenschaft haßt, ist kein Mensch, sondern ein Tier ohne Verstand. Denn Erkenntnis ist Licht und Leben, Glückseligkeit, Vollkommenheit und Schönheit und das Mittel, das uns der Schwelle der Einheit nahebringt. Sie ist Ehre und Ruhm in der Menschenwelt und die größte Gabe Gottes. Erkenntnis ist dasselbe wie Führung, Unwissenheit aber ist wirkliche Verirrung.

Glücklich die Menschen, die ihre Tage damit verbringen, sich Wissen zu erwerben, die Geheimnisse des Seins zu entdecken und in die Feinheiten der reinen Wahrheit einzudringen. Wehe den Menschen, die sich mit Unkenntnis zufrieden geben, deren Herz sich an gedankenloser Nachahmung erfreut, die auf die niedrigste Stufe der Unwissenheit und Torheit herabgesunken sind und ihr Leben vergeudet haben!
Abdu´l-Baha, Beantwortete Fragen

 

 

»Religion und Wissenschaft sind die beiden Flügel, auf denen sich die menschliche Geisteskraft zur Höhe erheben und mit denen die menschliche Seele Fortschritte machen kann.

Mit einem Flügel allein kann man unmöglich fliegen:

Wenn jemand versuchen wollte, nur mit dem Flügel der Religion zu fliegen, so würde er rasch in den Sumpf des Aberglaubens stürzen, während er andererseits nur mit dem Flügel der Wissenschaft auch keinen Fortschritt machen, sondern in den hoffnungslosen Morast des Materialismus fallen würde.«

Abdu'l-Bahá

 

 

Abdu´l-Bahá antwortete, im Schrifttum Baha‘u‘lláhs werde Wissenschaft und Bildung große Bedeutung beigemessen. Bahá‘u‘lláh habe geschrieben, wenn jemand den Kindern von Armen Bildung ermögliche, die dazu selbst nicht in der Lage sind, dann sei dies vor Gott, als habe er Gottes Sohn erzogen.
Wenn eine Religion sich Wissenschaft und Bildung widersetze, sei diese Religion keine wahre Religion. Wissenschaft und Religion sollten gemeinsam Fortschritte machen, sie sollten in der Tat sein wie zwei Finger an einer Hand.

Abdu´l-Baha in London

 

Unternehmt jede Anstrengung, euch die verschiedenen Gebiete des Wissens und des wahren Verstehens anzueignen. Tut euer Äußerstes, um sowohl materielle als auch geistige Kenntnisse zu erlangen.

 

 

Wir mögen die Wissenschaft als einen Flügel und die Religion als einen anderen Flügel betrachten. Der Vogel braucht zwei Flügel, um fliegen zu können, einer allein wäre zwecklos. Jede Form von Religion, die der Wissenschaft nicht entspricht oder sich zu ihr im Gegensatz befindet, ist gleichbedeutend mit Unwissenheit, denn Unwissenheit ist der Gegensatz von Wissen.

Eine Religion, die nur aus vorurteilsvollen Riten und Bräuchen besteht, ist nicht die Wahrheit. Laßt uns ernstlich danach streben, zu Werkzeugen der Vereinigung von Religion und Wissenschaft zu werden.


Abdu´l-Baha in Paris

 

 

Wissen gleicht den Flügeln für des Menschen Leben, einer Leiter für seinen Aufstieg. Es ist jedermanns Pflicht, sich Wissen zu erwerben. Jedoch sollten solche Wissenschaften studiert werden, die den Völkern auf Erden nützen, nicht solche, die mit Worten beginnen und mit Worten enden. Viel verdanken fürwahr die Völker der Welt den Wissenschaftlern und den Handwerkern. Dies bezeugt das Mutterbuch am Tage Seiner Wiederkehr. Glücklich ist, wer hörende Ohren besitzt. In der Tat, Wissen ist ein wahrer Schatz für den Menschen, eine Quelle des Ruhmes, der Großmut, der Freude, der Erhabenheit, des Frohsinns und der Heiterkeit.

Bahá'u'lláh, Botschaften aus Akká 5:1

 

Bringt euren ganzen Glauben in Übereinstimmung mit der Wissenschaft. Es kann keinen Gegensatz geben, weil es nur eine Wahrheit gibt. Wenn die Religion, befreit von Aberglauben, Überlieferungen und unverständigen Dogmen, ihre Übereinstimmung mit der Wissenschaft dartut, so wird eine große einigende, reinigende Kraft in der Welt sein, die alle Kriege, Uneinigkeiten, Mißklänge und Streitigkeiten vor sich herkehrt, und dann wird die Menschheit in der Macht der Gottesliebe vereinigt werden.

Abdu´l-Baha, Ansprachen in Paris

 

Gott hat Religion und Wissenschaft gewissermaßen zum Maßstab unseres Verstehens gemacht. Seid achtsam, eine so wunderbare Kraft nicht zu vernachlässigen. Wägt alles auf dieser Waage.

Für den, der Fassungskraft besitzt, ist die Religion wie ein offenes Buch. 

Wie aber könnte ein Mensch ohne Vernunft und Verstandeskraft die göttlichen Wirklichkeiten verstehen?

Bringt euren ganzen Glauben in Übereinstimmung mit der Wissenschaft. Es kann keinen Gegensatz geben, weil es nur eine Wahrheit gibt. Wenn die Religion, befreit von Aberglauben, Überlieferungen und unverständigen Dogmen, ihre Übereinstimmung mit der Wissenschaft dartut, so wird eine große einigende, reinigende Kraft in der Welt sein, die alle Kriege, Uneinigkeiten, Mißklänge und Streitigkeiten vor sich herkehrt, und dann wird die Menschheit in der Macht der Gottesliebe vereinigt werden.

Abdu´l-Baha, aus: Ansprachen in Paris

 

 

O Gott, mein Gott! 

Du bist meine Hoffnung und mein Geliebter, mein höchstes Ziel und mein Verlangen! In tiefer Demut und völliger Hingabe bitte ich Dich, mache mich zum Minarett Deiner Liebe in Deinem Lande, zur Leuchte Deines Wissens unter Deinen Geschöpfen und zu einem Banner göttlicher Großmut in Deinem Reiche.

Zähle mich zu solchen Deiner Diener, die von allem losgelöst sind außer Dir, die geheiligt sind von den vergänglichen Dingen dieser Welt, gefeit gegen die Einflüsterungen der Vertreter eitlen Wahns.

Weite mein Herz vor Freude durch den Geist der Bestätigung aus Deinem Königreich und mache meine Augen strahlend durch den Anblick der Scharen göttlichen Beistands, die in Reihen aus dem Reiche Deiner allmächtigen Herrlichkeit auf mich niedersteigen.

Du bist wahrhaftig der Allmächtige, der Allherrliche, der Allgewaltige.

‘Abdu’l-Bahá

 

 

Ich bitte Dich, o mein Gott, bei Deiner Kraft und Deiner Macht und Deiner Herrschaft, die alle in Deinem Himmel und auf Deiner Erde umfasst, zeige Deinen Dienern diesen leuchtenden Weg und diesen geraden Pfad, damit sie Deine Einheit und Einzigkeit mit einer Gewissheit erkennen, die weder der eitle Wahn der Zweifler schmälern noch der leere Trug der Widerspenstigen verdunkeln kann. Erleuchte, o mein Herr, die Augen Deiner Diener und erheitere ihr Herz mit dem Lichtglanz Deiner Erkenntnis, damit sie die Größe dieser erhabensten Stufe erfassen und diesen strahlenden Horizont erkennen, so dass die Menschen mit ihrem Geschrei sie nicht mehr davon abhalten, ihren Blick auf das strahlende Licht Deiner Einheit zu richten, noch sie hindern, ihr Angesicht dem Horizonte der Loslösung zuzuwenden.

Bahá’u’lláh

 

Gerühmt sei Dein Name, o Herr mein Gott! Du bist es, den alle Dinge anbeten und der selbst niemanden anbetet, der Herr über alle Dinge und niemandem untertan ist, der alle Dinge kennt und von niemandem erkannt wird. Du wünschtest Dich den Menschen bekannt zu machen, darum hast Du durch ein Wort Deines Mundes die Schöpfung werden lassen und das Weltall geformt. Es gibt keinen Gott außer Dir, dem Bildner, dem Schöpfer, dem Allmächtigen, dem Allgewaltigen.

Ich flehe Dich an bei eben diesem Wort, das vom Horizonte Deines Willens hervorleuchtet, mache mich fähig, in tiefen Zügen von den Lebenswassern zu trinken, mit denen Du die Herzen Deiner Auserwählten belebst und die Seelen derer erquickst, die Dich lieben, damit ich mein Angesicht allezeit, in jeder Lage, völlig Dir zuwende.

Du bist der Gott der Macht, der Herrlichkeit und Gnadenfülle. Es gibt keinen Gott außer Dir, dem höchsten Herrscher, dem Allherrlichen, dem Allwissenden.

Bahá’u’lláh

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