Dienst

 

O Gott, mein Gott! Du bist meine Hoffnung und mein Geliebter, mein höchstes Ziel und mein Verlangen! In tiefer Demut und völliger Hingabe bitte ich Dich, mache mich zum Minarett Deiner Liebe in Deinem Lande, zur Leuchte Deines Wissens unter Deinen Geschöpfen und zu einem Banner göttlicher Großmut in Deinem Reiche.

Zähle mich zu solchen Deiner Diener, die von allem losgelöst sind außer Dir, die geheiligt sind von den vergänglichen Dingen dieser Welt, gefeit gegen die Einflüsterungen der Vertreter eitlen Wahns.

Weite mein Herz vor Freude durch den Geist der Bestätigung aus Deinem Königreich und mache meine Augen strahlend durch den Anblick der Scharen göttlichen Beistands, die in Reihen aus dem Reiche Deiner allmächtigen Herrlichkeit auf mich niedersteigen.

Du bist wahrhaftig der Allmächtige, der Allherrliche, der Allgewaltige.

‘Abdu’l-Bahá

 

Ihr werdet die Diener Gottes sein, die in Seiner Nähe wohnen, seine göttlichen Gehilfen im Dienste an der ganzen Menschheit. Der g a n z e n Menschheit! Jedes menschlichen Wesens! Vergeßt dies nie!
 

Allumfassende Wohltaten strömen aus der Gnadenfülle der göttlichen Religionen, denn sie führen die wahren Gläubigen zu aufrichtigen Absichten, edlen Zielen, Reinheit und makelloser Ehrbarkeit, umfassender Herzensgüte, Mitempfinden, Vertragstreue, Rücksichtnahme auf die Rechte anderer, Großzügigkeit, Gerechtigkeit in allen Lebenslagen, Menschlichkeit und Nächstenliebe, Tapferkeit und unermüdlichem Eifer im Dienst an der Menschheit.  Mit einem Wort, es ist die Religion, die alle menschlichen Tugenden hervorbringt, und diese Tugenden sind das strahlende Licht der Kultur.

Abdu’l-Bahá, Das Geheimnis Göttlicher Kultur

 

Des Menschen flüchtige Stunden auf Erden vergehen rasch, und das wenige, was bleibt, wird ein Ende haben;

was aber kein Ende hat und immer währen wird, ist die Frucht seiner Dienstbarkeit an der göttlichen Schwelle.

'Abdu‘l-Bahá

 

 

Wenn du nach ewigem Ruhm strebst, so sei bescheiden und demütig in der Gegenwart des geliebten Gottes. Werde zum Diener aller und diene allen gleich. Der Dienst der Gläubigen gebührt Gott, nicht ihnen. Mühe dich, zur Quelle der Harmonie, Geistigkeit und Freude für die Herzen der Freunde zu werden!

Abdu'l-Bahá in Göttliche Lebenskunst

 

 

Die Erziehung und Ausbildung der Kinder gehört zu den verdienstvollsten Taten der Menschheit.

 

 

Glaube ist der Magnet, der die Bestätigung des Gnadenvollen anzieht. Dienst ist der Magnet, der himmlische Kraft anzieht. Ich hoffe, daß du beide erhalten wirst.

Abdu'l-Bahá in Göttliche Lebenskunst

 

Der ist wirklich ein Mensch, der sich heute dem Dienst am ganzen Menschengeschlecht hingibt.                                  

Das Höchste Wesen spricht:

Selig und glücklich ist, wer sich erhebt, dem Wohle aller Völker und Geschlechter der Erde zu dienen.                                   

An anderer Stelle hat Er verkündet:                                             

 Es rühme sich nicht, wer sein Vaterland liebt, sondern wer die ganze Welt liebt. Die Erde ist nur ein Land, und alle Menschen sind seine Bürger.

Bahá'u'lláh, Ährenlese

 

O Volk Gottes!

Befasst euch nicht rastlos mit eueren eigenen Belangen! Lasst euere Gedanken fest auf das gerichtet sein, was das Glück der Menschheit wiederherstellen und der Menschen Herzen und Seelen heiligen wird.

 

Wie ´Abdu'l-Bahá wahres Dienen lehrte

Lua Getsinger, eine der ersten Bahá'í in Amerika, erzählte eine Begebenheit,     die sie mit ´Abdu'l-Bahá in ´Akká erlebte.

Lua war zu einer Pilgerreise nach der Gefängnisstadt ´Akká gekommen, um    Abdu'l-Bahá zu sehen. Sie gehörte zu der ersten amerikanischen Pilgergruppe,    die ´Abdu'l-Bahá in ´Akká besuchte. Die Pilger wohnten in einem Haus in der       Nähe der Wohnung ´Abdu'l-Bahás und waren oft bei Ihm zu Gast.

Als Lua eines Tages ´Abdu'l-Bahá besuchte, sagte Er zu ihr, Er sei im Augenblick sehr beschäftigt und bitte sie deshalb, einen armen, kranken Freund zu besuchen. Sein Wunsch sei, dass sie an Seiner Stelle gehe.  "Nimm ihm etwas zu essen mit", sagte Er, "und kümmere dich so um ihn, wie ich es getan hätte." ´Abdu'l-Bahá erklärte ihr, wo sie diesen Mann finden würde, und Lua machte sich bereitwillig auf den Weg. Sie war stolz darauf, dass ´Abdu'l-Bahá so viel Vertrauen in sie setzte und sie Seine Arbeit tun durfte. Lua also ging zu dem Kranken, kam aber ganz schnell wieder zurück. "Meister" rief sie, "Du kannst Dir sicherlich nicht vorstellen, an welch schrecklichen Ort Du mich geschickt hast! Fast wäre ich ohnmächtig geworden vor dem fürchterlichen Gestank, dem Schmutz in dem Raum und den schlimmen Umständen, in denen der Mann in diesem Haus lebt. Ich lief rasch fort, um mich nicht auch noch anzustecken und krank zu werden."

´Abdu'l-Bahá sah Lua traurig an. Wie ein gestrenger Vater sprach Er zu ihr: "Wenn du Gott dienen willst, musst du deinen Mitmenschen dienen, denn in ihnen siehst du Gottes Ebenbild!" Dann schickte Er sie zurück in das Haus des armen Mannes und sagte: "Wenn die Wohnung schmutzig ist, dann solltest du dort sauber machen. Wenn der Mann, dein Bruder, nicht rein ist, so bade ihn. Ist er hungrig, gib ihm zu essen. Komme nicht eher zurück, als bis du alles getan hast. ´Abdu'l-Bahá hat es viele Male getan. Kannst du dem guten Manne nicht einmal dienen?"

So lehrte ´Abdu'l-Bahá Lua, ihren Mitmenschen zu dienen.

 

O mein Gott, o mein Gott! Einige die Herzen Deiner Diener und enthülle ihnen Deinen großen Plan. Gib, dass sie Deinen Geboten folgen und Deinem Gesetz die Treue halten. Hilf ihnen, o Gott, in ihrem Bemühen und verleihe ihnen die Kraft, Dir zu dienen. O Gott! Überlasse sie nicht sich selbst, sondern lenke ihre Schritte durch das Licht Deiner Erkenntnis und beglücke ihre Herzen durch Deine Liebe. Wahrlich, Du bist ihr Helfer und ihr Herr.

Bahá’u’lláh

 

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