Der Mensch ist ein  geistiges Wesen

Als erstes mußt du nach Geistigkeit dürsten;

dann lebe das Leben! Lebe das Leben! Lebe das Leben!

Um diesen Durst zu bekommen,

denke über das Leben nach dem Tode nach.
Studiere die heiligen Worte, lies deine Bibel,

lies die heiligen Bücher und

studiere besonders die heiligen Aussagen Bahá'u'lláhs.

Gebet und Meditation nimm dir für beide viel Zeit.
Dann wirst du diesen großen Durst spüren,

und nur dann kannst du anfangen, das Leben zu leben!

Abdu´l-Baha

 

Der Mensch ist seiner Wirklichkeit nach ein geistiges Wesen, und nur wenn er im Geiste lebt,

ist er tatsächlich glücklich.

 

 

Danket Gott, dass ihr Ihm nahe seid! Die wertlosen Dinge dieser Welt haben euch nicht von der Suche nach der geistigen Welt abgehalten. Wenn ihr auf jene Welt eingestimmt seid, dann macht ihr euch nichts aus vergänglichem Tand. Euer Streben gilt dann dem Unsterblichen, und das Reich Gottes liegt offen vor euch. Ich hoffe, dass sich die Lehren Gottes über die ganze Welt verbreiten werden und alle Menschen dazu bringen, einig zu sein. …
Möge in diesem fortgeschrittenen Zeitalter das göttliche Licht die Welt so erhellen, dass alle sich um das Banner der Einheit scharen und geistig erzogen werden. Darum bete ich inständig.
Dann werden die Probleme, die unter den Völkern der Erde Streit auslösen, verschwunden sein, weil es sie an sich nicht gibt. Ihr seid alle die Wogen eines Meeres, die Spiegel einer Lichtquelle.
Heute herrscht in den Ländern Europas Ruhe. Bildung wird groß geschrieben. Die Freiheitsfackel ist das Licht des Westens. Die Regierungen in den westlichen Ländern bemühen sich um Wahrheit und Gerechtigkeit. Aber seit jeher leuchtet das Licht der Geistigkeit vom Osten her. In diesem Zeitalter verblasste dieses Licht. Die Religion ist zu einer Formsache geworden und beschränkt sich auf Zeremonien, und die Sehnsucht nach der Liebe Gottes ist verloren gegangen.
In jeder von tiefer geistiger Finsternis erfüllten Zeit wird im Osten ein Licht entzündet. So kam das Licht göttlicher Lehren erneut zu euch. Genau wie Bildung und Fortschritt von West nach Ost wandern, so wandert das geistige Feuer von Ost nach West.
Die Menschen im Westen mögen, so hoffe ich, vom Lichte Gottes erleuchtet werden, so dass das Reich Gottes zu ihnen kommt, sie ewiges Leben erlangen, der  Geist Gottes sich unter ihnen wie ein Lauffeuer verbreitet und sie mit dem Wasser des Lebens getauft und neu geboren werden.
Dies ist meine Sehnsucht. Beim Willen Gottes hoffe ich, Er möge euch bereit machen, diesen meinen Wunsch aufzunehmen, und euch glücklich werden lassen.
Möget ihr im selben Maße, in dem ihr Bildung und Fortschritt erlangt, einen Anteil am Lichte Gottes erhalten.
Gott schütze euch alle.

Abdu´l-Baha

 

 

Der Mensch - der wahre Mensch - ist Seele und nicht Körper.

Obwohl der Mensch dem Körper nach zum Tierreich zählt, erhebt ihn seine Seele doch über die übrige Schöpfung.

Sieh, wie die Welt des Stoffes durch das Sonnenlicht erleuchtet wird!

In gleicher Weise ergießt das göttliche Licht

seine Strahlen in das Reich der Seele.

Es ist die Seele,

die das menschliche Geschöpf zu einem himmlischen Wesen macht.

 

„Der Menschgeist erhält Kenntnisse

und neue Kraft durch die Meditation.

Durch sie werden Dinge, von denen der Mensch nichts musste,

vor seinen Augen ausgebreitet.

Durch sie empfängt er göttliche Eingebung,

durch sie erhält er himmlische Nahrung.

Meditation ist der Schlüssel

zu den Toren der Geheimnisse…

Die Fähigkeit des Meditierens befreit den Menschen

von seiner tierischen Natur,

lässt ihn die Wirklichkeit der Dinge

deutlich sehen

und bringt ihn in Verbindung mit Gott.“

‚Abdu’l-Bahá, Die Macht des Gebets, S. 17

 

 

Das Leben mancher Menschen befaßt sich lediglich mit den Dingen dieser Welt. Ihr Sinn bewegt sich derart in äußeren Sitten und überkommenen Neigungen, daß sie für alle anderen Daseinsbereiche und die geistigen Bedeutungen der Dinge blind sind. Ihre Gedanken und Träume gelten irdischem Ruhm und materiellem Fortschritt.

Sinnesfreuden und Behaglichkeit begrenzen ihren Blick.

Ihr höchster Ehrgeiz kreist um weltlich gegebene und geartete Erfolge. Sie halten ihre niederen Neigungen nicht im Zaume, essen, trinken und schlafen. Gleich dem Tier beschränken sich ihre Gedanken auf das eigene körperliche Wohlergehen.

Sicher müssen diese Bedürfnisse befriedigt werden. Das Leben ist eine Last, die wir tragen müssen, solange wir auf Erden sind, doch sollten wir den Sorgen um die niederen Lebensdinge nicht gestatten, daß sie allein über das menschliche Dichten und Trachten herrschen.

Des Herzens Streben sollte sich zu einem herrlicheren Ziel erheben, die geistige Regsamkeit auf eine höhere Ebene steigen.

Die Menschen sollten in ihrer Seele das Abbild himmlischer Vollkommenheit tragen und dort den unerschöpflichen Segnungen des göttlichen Geistes einen Ort bereiten.

Setzt euren Ehrgeiz auf die Vollendung einer himmlischen Zivilisation auf Erden!

Ich bitte für euch um den höchsten Segen, damit euch die Lebenskraft des himmlischen Geistes so erfülle, daß ihr für die Welt zur Ursache des Lebens werdet.

Abdu´l-Baha, aus: Ansprachen in Paris

 

 

Wenn ein Mensch in seinen Gedanken fortgesetzt den himmlischen Dingen zustrebt, wird er wie ein Heiliger,

wenn sich seine Gedanken hingegen nicht erheben,

sondern abwärts trachten,

um sich in den Mittelpunkt der Dinge dieser Welt zu stellen,

wird er fortwährend materieller, bis er einen Zustand erreicht,

der wenig besser als der des bloßen Tieres ist.

‘Abdu’l-Bahá, Ansprachen in Paris

 

 

 

Sind wir auch in der stofflichen Welt gefangen, so kann sich doch unser Geist in die Himmel erheben, und wir werden wirklich frei sein.

Wenn sich unsere Tage dem Ende nähern, laßt uns der ewigen Welten gedenken, und wir werden voller Freude sein.
Überall um euch seht ihr die Beweise für die Unzulänglichkeit des Materiellen,

daß Freude, Labsal, Friede und Trost nicht in den vergänglichen Dingen der Welt zu finden sind.

Ist es daher nicht töricht, wenn wir uns weigern, die Schätze dort zu suchen, wo sie zu finden sind? Die Tore des geistigen Gottesreiches stehen für alle offen, und außerhalb herrscht Finsternis.
Dankt Gott, daß ihr, die ihr hier versammelt seid, darum wißt, denn in allem Leid könnt ihr den Trost des Höchsten empfangen.

Wenn eure Erdentage gezählt sind, so wißt ihr, daß euch ewiges Leben erwartet.

Wenn euch materielle Angst in eine dunkle Wolke hüllt, wird geistiger Glanz euren Weg erhellen. Wahrlich, wessen Sinn vom Geist des Höchsten erleuchtet ist, der findet erhabensten Trost.

Abdu´l-Baha, aus: Christ sein heißt

 

 

 

O Wahrheitssucher! Wenn du wünschest, dass Gott dein geistiges Auge öffne, so flehe zu Ihm und halte Zwiesprache um Mitternacht mit folgenden Worten:

O Herr, ich habe mein Angesicht Deinem Reich der Einheit zugewandt und lasse mich versinken im Meere Deiner Gnade. O Herr, erleuchte mein Auge mit Deinem Licht in dieser dunklen Nacht und beglücke mich mit dem Wein Deiner Liebe in dieser wunderbaren Zeit. O Herr, lasse mich Deinen Ruf hören und öffne vor meinem Angesicht die Tore Deines Himmels, damit ich das Licht Deiner Herrlichkeit schaue und hingezogen werde zu Deiner Schönheit.

Wahrlich, Du bist der Geber, der Großmütige, der Barmherzige, der Verzeihende.

‘Abdu’l-Bahá

Geistiges Wesen Andacht 2.12.20.pptx
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