Kindererziehung

 

 

 

Und, wenn Gott euch süße, liebliche Kinder schenkt, so weiht euch ihrer Erziehung und Führung, daß sie unvergängliche Blumen des göttlichen Rosengartens, Nachtigallen des höchsten Paradieses, Diener der Menschheit und eures Lebensbaumes Ernte werden.

Abdu´l-Baha, aus: Ansprache anlässlich einer Hochzeit

 

 

Die Erziehung und Ausbildung der Kinder gehört zu den verdienstvollsten Taten der Menschheit.

Sie zieht die Gnade und den Segen des Allbarmherzigen auf sich; denn Erziehung ist die unentbehrliche Grundlage jeder herausragenden menschlichen Leistung und erlaubt dem Menschen, sich seinen Weg zu den Höhen

immerwährender Herrlichkeit zu bahnen.

Abdu'l-Bahá, Briefe und Botschaften 103

 

 

Es gibt drei Arten der Erziehung:

die körperliche, die menschliche und die geistige Erziehung:

Die körperliche Erziehung befaßt sich mit Fortschritt und Entwicklung des Körpers, indem sie materielle Erleichterungen, Behaglichkeit und Entspannung für ihn sicherstellt. Sie gilt in gleicher Weise für Menschen und Tiere.

Die menschliche Erziehung bedeutet Kultur und Fortschritt, nämlich Regierung, Verwaltung, Wohlfahrtseinrichtungen, Verkehr, Handel und Gewerbe, Künste, Natur- und Geisteswissenschaften, große Erfindungen und Entdeckungen physikalischer Gesetze. Diese Äußerungen des Menschengeistes machen den Unterschied zur Tierwelt deutlich.

Die geistige, göttliche Erziehung ist die Erziehung zum Himmelreich. Durch sie erwirbt der Mensch göttliche Vollkommenheiten. Sie ist die wahre Erziehung, denn auf dieser Stufe tritt das Göttliche im Menschen in Erscheinung, und die Worte "Lasset Uns Menschen schaffen nach Unserem Bild und Gleichnis", werden in ihm offenbar. Dies ist das höchste Ziel der Menschheit.

Abdu'l-Bahá, Beantwortete Fragen 22

 

 

„Moralische Erziehung und gutes Benehmen sind viel wichtiger als Bücherwissen. Ein sauberes, anmutiges Kind mit gutem Charakter und richtigem Benehmen ist - selbst dann, wenn es nicht viel weiß - einem Kind vorzuziehen, das unhöflich, ungewaschen und boshaft, doch in allen Künsten und Wissenschaften bewandert ist.                                     

Der Grund ist, dass das Kind, das sich gut benimmt, auch wenn es nicht viel weiß,  für andere zum Gewinn wird, während das boshafte, ungezogene Kind verderbt ist und anderen schadet, selbst wenn es viel weiß.  

Wenn jedoch das Kind so erzogen wird, dass es beides ist, gebildet und gut,

so führt das zum strahlendsten Licht.“

Abdu´l-Bahá

 

 

Jedes Kind hat die Möglichkeit in sich, das Licht der Welt zu sein - und genauso ihre Dunkelheit.

Deshalb muß der Frage der Erziehung höchste Bedeutung beigemessen werden. Vom Säuglingsalter an muß das Kind an der Brust der Liebe Gottes genährt und in den Armen Seiner Erkenntnis gehegt werden, damit es Licht verströme, in der Geistigkeit wachse, erfüllt sei von Weisheit und Bildung und die Eigenschaften der Engelsschar annehme.

Abdu´l-Bahá, Briefe und Botschaften

 

 

„Nährt die Kinder am Herzen himmlischer Gnade, wenn sie noch klein sind, pflegt sie in der Wiege höchster Vortrefflichkeit, erzieht sie in der Umarmung der Güte. Gewährt ihnen den Vorteil allen nützlichen Wissens. Laßt sie teilhaben an jeder neuen, seltenen, wundersamen Kunstfertigkeit. Erzieht sie zu Arbeit und Streben und gewöhnt sie an Mühsal. Lehrt sie, ihr Leben den wichtigen Dingen zu widmen, und ermutigt sie, sich mit Studien zu befassen, die der Menschheit nützen. Sie müssen laufend ermutigt und begeistert werden...“

Abdu'l-Bahá in: Geistiger Adel

 

 

Wie ist so manches Kind noch jung an Jahren und doch schon reif und sicher in seinem Urteil! Und wie ist so mancher betagte Mensch unwissend und verwirrt! Denn Wachstum und Entwicklung hängen von den Verstandeskräften und der Vernunft eines Menschen ab, nicht von seinem Alter oder der Dauer seiner Erdentage.

‘Abdu’l-Bahá, Briefe und Botschaften

 

 

Preis sei Dir, o Herr mein Gott!

Gib gnädiglich, dass dieses Kind an der Brust Deines zarten Erbarmens und Deiner liebenden Vorsorge genährt und mit Deines himmlischen Baumes Früchten gespeist werde.

Lass nicht zu, dass es anderer Obhut anvertraut werde als der Deinen, da Du es selbst durch die Kraft Deines erhabensten Willens und Deiner Macht erschaffen und ins Leben gerufen hast.

Es gibt keinen Gott außer Dir, dem Allmächtigen, dem Allwissenden.

Gelobt seiest Du, o mein Meistgeliebter!

Lass über dieses Kind den süßen Duft Deiner allüberragenden Großmut und den Wohlgeruch Deiner heiligen Gnadengaben wehen.

Lass es dann Schutz suchen im Schatten Deines höchsterhabenen Namens, o Du, Der Du das Reich der Namen und Eigenschaften im Griff hältst.

Wahrlich, Du bist mächtig zu tun, was Du willst;

Du bist fürwahr der Mächtige, der Erhabene, der Immervergebende,

der Gnädige, der Großmütige, der Barmherzige.

Bahá’u’lláh

 

 

O mein Herr! O mein Herr!

Ich bin ein Kind in zartem Alter. Nähre mich an der Brust Deines Erbarmens, ziehe mich auf am Herzen Deiner Liebe, unterweise mich in der Schule Deiner Führung und lasse mich gedeihen im Schatten Deiner Großmut. Erlöse mich aus dem Dunkel und mache mich zu einem strahlenden Licht; befreie mich von Trübsal und mache mich zu einer Blume des Rosengartens. Mache mich zum Diener an Deiner Schwelle und verleihe mir die Wesensart der Rechtschaffenen.

Mache mich zum Wohltäter der Menschheit und

schmücke mein Haupt mit der Krone ewigen Lebens.

Wahrlich, Du bist der Starke, der Mächtige,

der Sehende, der Hörende.

‘Abdu’l-Bahá

 

 

Preis sei Dir, o Herr mein Gott!                                                                

Gib gnädiglich, dass dieses Kind an der Brust Deines zarten Erbarmens und Deiner liebenden Vorsorge genährt und mit Deines himmlischen Baumes Früchten gespeist werde. Lass nicht zu, dass es anderer Obhut anvertraut werde als der Deinen, da Du es selbst durch die Kraft Deines erhabensten Willens und Deiner Macht erschaffen und ins Leben gerufen hast. Es gibt keinen Gott außer Dir, dem Allmächtigen, dem Allwissenden.

Gelobt seiest Du, o mein Meistgeliebter! Lass über dieses Kind den süßen Duft Deiner allüberragenden Großmut und den Wohlgeruch Deiner heiligen Gnadengaben wehen. Lass es dann Schutz suchen im Schatten Deines höchsterhabenen Namens, o Du, der Du das Reich der Namen und Eigenschaften im Griff hältst. Wahrlich, Du bist mächtig zu tun, was Du willst; Du bist fürwahr der Mächtige, der Erhabene, der Immervergebende, der Gnädige, der Großmütige, der Barmherzige.

Bahá’u’lláh

Erziehung 7.12.20.pptx
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