Soul Food

24. November 1911, Abdu’l-Bahá sprach:

Soeben wurde mir gesagt, dass sich hier im Land ein furchtbares Unglück zugetragen hat. Ein Zug ist in den Fluss gestürzt, und mindestens zwanzig Menschen sind dabei ums Leben gekommen. …

Ich bin erstaunt und überrascht zu sehen, welche Aufmerksamkeit und Aufregung der Tod von zwanzig Menschen im ganzen Lande wachruft, während man der Tatsache, dass Tausende von Italienern, Türken und Arabern in Tripolis getötet werden, kalt und gleichgültig gegenübersteht. Das Entsetzliche dieses Massengemetzels hat die Regierung keineswegs beunruhigt. Und doch sind auch diese unglückseligen Menschen menschliche Wesen.

Warum wendet man diesen zwanzig Wesen so viel Aufmerksamkeit und starkes Mitempfinden zu, während es bei fünftausend Personen nicht der Fall ist?

Sie alle sind Menschen, sie alle gehören der Familie der Menschheit an…

Wie ungerecht, wie grausam das ist, wie völlig entbehrt es aller guten und echten Gefühle!

Die Menschen jener anderen Länder haben Kinder und Gattinnen, Mütter, Töchter und kleine Söhne.

In jenen Ländern gibt es beute wohl kaum ein Haus,

in dem man nicht bitterlich weinen hört, ist schwerlich ein Heim zu finden,

das von der grausamen Hand des Krieges nicht berührt ist.

 

Ach, wir sehen auf allen Seiten, wie grausam, vorurteilsvoll und ungerecht der Mensch ist, wie schwerfällig im Glauben an Gott und im Gehorsam gegenüber Seinen Geboten!

Wenn diese Menschen einander lieben und helfen würden, statt darauf zu brennen, einander mit Säbeln und Kanonen zu vernichten – wie so viel edler wäre dies und wie viel besser, wenn sie wie eine Taubenschar in Frieden und Eintracht lebten,

statt wie die Wölfe zu sein und einander in Stücke zu reißen.

Warum ist der Mensch so hartherzig?

Das kommt daher, dass er Gott noch nicht kennt.

Würde er Gott erkennen, so könnte er Seinen Geboten nicht geradezu entgegen handeln.

Wäre er geistig gesonnen, so könnte er sich nicht so verhalten.

Hätte man nur den Geboten und Belehrungen der Propheten Gottes geglaubt,

sie begriffen und danach gehandelt, so würde das Angesicht der Erde

nicht länger durch Krieg verdunkelt werden.

Beherrschte der Mensch auch nur die Anfangsgründe der Gerechtigkeit,

so könnten die Dinge nicht so liegen.

Darum sage ich euch:

betet und wendet euer Angesicht zu Gott, damit Er in Seinem unendlichen Mitleid und Erbarmen diesen Fehlgeleiteten helfen und beistehen möge.

Betet, dass Er ihnen geistiges Verständnis schenke und sie Duldsamkeit und Barmherzigkeit lehren möge, auf dass sich das Auge ihres Gemütes öffne und sie mit der Gabe des Geistes ausgestattet werden.

Dann mögen Frieden und Liebe Hand in Hand durch die Länder ziehen und diese armen, unglücklichen Menschen Ruhe finden.

Lasset uns alle Tag und Nacht danach streben, mitzuhelfen. dass die Zustände besser werden.

Ich bitte euch alle inständig, mit Herz und Seele zu beten, dass sich dies erfülle.

Abdu´l-Baha, aus: Ansprachen in Paris

 

 

O mein Gott, o mein Gott!

Einige die Herzen Deiner Diener und enthülle ihnen Deinen großen Plan. Gib, dass sie Deinen Geboten folgen und Deinem Gesetz die Treue halten.

Hilf ihnen, o Gott, in ihrem Bemühen und verleihe ihnen die Kraft, Dir zu dienen.

O Gott! Überlasse sie nicht sich selbst, sondern lenke ihre Schritte durch das Licht Deiner Erkenntnis und beglücke ihre Herzen durch Deine Liebe.

Wahrlich, Du bist ihr Helfer und ihr Herr.

 

 

Herr! Wandle die quälenden Sorgen Deiner Frommen in Ruhe, ihre Bedrängnis in Trost, ihre Erniedrigung in Herrlichkeit, ihren Kummer in selige Freude, o Du, der Du in Deinem Griff die Zügel der ganzen Menschheit hältst!

Du bist wahrlich der Eine, der Einzige, der Mächtige, der Allwissende, der Allweise.

‘Abdu’l-Bahá

 

 

Andacht 30.11.20.pptx
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