Der Bahá’í-Glaube, begründet von Bahá’u’lláh, sieht die Menschheit als eine einzige, unteilbare Einheit – wie einen lebendigen Organismus.
Die Herausforderungen unserer Zeit betreffen uns alle.
Sie können daher auch nur gemeinsam gelöst werden.
Aus dieser Überzeugung heraus engagieren sich Bahá’í gemeinsam mit Menschen unterschiedlichster Hintergründe:
für Zusammenhalt, gegenseitiges Verständnis und eine Gesellschaft, die von Gerechtigkeit und Zusammenarbeit geprägt ist.
Dabei geht es nicht nur um große Visionen, sondern um konkrete Schritte im Alltag – darum, wie wir miteinander umgehen, wie wir denken und handeln, und welchen Beitrag jeder Einzelne leisten kann.
Bahá’u’lláh beschreibt in Seinen Schriften grundlegende Prinzipien, die Orientierung für ein friedvolles und gerechtes Zusammenleben geben.
Dazu gehören unter anderem:
Diese Prinzipien weisen auf ein gemeinsames Ziel hin:
eine Welt, in der Einheit in Vielfalt gelebt wird und in der Fortschritt sowohl materiell als auch geistig verstanden wird.
Wie Shoghi Effendi es zusammenfasste:
„Die Bahá’í-Religion verkündet die Einheit Gottes und Seiner Gesandten.
Sie ruft zur vorurteilslosen Suche nach Wahrheit auf und sieht den Zweck der Religion darin, Freundschaft und Eintracht zu fördern.
Sie betont die Übereinstimmung von Religion und Wissenschaft und betrachtet Religion als eine wesentliche Kraft für Frieden und Fortschritt in der Gesellschaft.
Sie steht für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern, für Bildung als grundlegendes Recht und für mehr Gerechtigkeit zwischen Arm und Reich.“
Gemeinsam für eine bessere Welt - Einblicke in gemeindebildende Bemühungen in Wien